Station K geht auf Urlaub
Im LKH Villach müssen so viele Urlaubsrückstände abgebaut werden, dass eine ganze Station auf der internen Abteilung für Wochen schließt.

Foto © Peter JustDas Schlaflabor im LKH Villach wird trotz der urlaubsbedingten Sommerpause weiter angeboten
Im LKH Villach macht im heurigen Sommer eine ganze Station sechs Wochen lang zu. Die Abteilung K auf der Internen Abteilung von Primarius Harald Wimmer, wo hauptsächlich Patienten mit Lungenproblemen behandelt werden und auch das Schlaflabor liegt, ist dann dicht. 19 Betten bleiben wochenlang leer, das Pflegepersonal konsumiert den verdienten und angehäuften Urlaub.
Ralph Spernol, medizinischer Leiter des Landeskrankenhauses, und Pflegedirektorin Cornelia Fiausch beruhigen eventuell Besorgte: "Das ist eine gängige Form des Abbaues von Freizeitkontingenten der Mitarbeiter, das haben wir bereits auf der Orthopädie schon gemacht." Auch zu Weihnachten wäre die Bündelung der Kräfte im planbaren Bereich üblich. Im Sommer würden erfahrungsgemäß weniger Patienten zu betreuen sein.
Gut versorgt
"Die Patienten werden dann auf anderen Stationen, natürlich im Rahmen der Internen Abteilung versorgt, vielleicht auch vom gewohnten Personal", sagt Spenol. Schließlich wären nicht alle Schwestern vom Urlaubsabbau betroffen, man würde die Kontingente eben in der Station K bündeln. Fiausch ergänzt: "Es werden auch sämtliche Leistungen im Bereich der Untersuchungsgeräte natürlich zur Verfügung stehen, aber untergebracht sind die Patienten halt woanders."
Wie das Projekt "Urlaub in der Station K" im Detail abgewickelt werden soll, wird gerade geplant. Spernol: "Sechs Wochen haben wir einmal grob angenommen. Um wie viele Urlaubsrückstände es tatsächlich geht, erheben wir derzeit."










