Kärntner Angelegenheit
Villacher dominierten Österreich Nationalteam bei der U20-Ballhockey-WM. Deutschland konnte zwei Mal besiegt werden.
Ich habe mir die Österreicher nicht so stark vorgestellt", meinte Deutschlands Trainer Marco Zimmer, nachdem sein Team bei der U-20-WM in Villach gegen Österreich - nach dem 1:5 in der Vorrunde - auch im Spiel um Platz fünf mit 1:3 das Nachsehen hatte.
Und wieder waren es mit Stichauner und Zorec Villacher, die den 0:1-Rückstand durch zwei PP-Tore umdrehten. Mit Tschernutter war dann knapp vor der zweiten Drittelpause erneut ein VSV-Eishockeyspieler zum entscheidenden 3:1 erfolgreich.
Das Gros des Teams stellten die Villacher Ballhockeyklubs VAS und Askö. Alle Villacher spielen im Winter Eishockey. Zehn davon (Schluderbacher, Zorec, Tschernutter, Stichauner, Ratz, De Pasqualin, Ungericht, Essmann, Ban, Grünwald) beim VSV. Je einer kommt von Arnoldstein (Mosser), Feld am See (Hörnler), Steindorf (Essinger), Velden (Wrann) und Paternion (Wurzer). Dazu haben mit Joe Leurer und Karim Abderrahmani zwei Spieler ihre "Wurzeln" beim Floorballmeister VSV.
Eishockey hat mit Ballhockey viele Gemeinsamkeiten. Deshalb will ÖBHV-Obmann Helmut Falle verstärkt mit dem Eishockeyverband kooperieren. "Erste Annäherungen mit der ÖEHV-Spitze hat es schon während des Turniers gegeben", erzählt Falle.
Der 5. Platz - mit zwei Siegen gegen Deutschland und knappen Niederlagen gegen USA (1:2) und Slowakei (2:3) - ist ein Erfolg. Denn in Österreich jagen nur etwa 300 Aktive der orangen Kugel nach. In Kanada sind es 80.000 und in Deutschland 5000.















