1000 Ideen für die Kunst im Kopf
Edith Eva Kapeller lädt zur gemma-Verleihung ins Kunsthaussudhaus ein.

Foto © Moser
Die nüchternen Zahlen und Bilanzen, wesentliche Bestandteile des Bankgeschäftes eben, waren Edith Eva Kapellas Ding grundsätzlich eher nie. "Schon damals haben mich die Menschen und das bunte Leben immer viel mehr interessiert", schildert die Erfinderin von gemmakun?tschaun.
Morgen werden im KunsthausSudhaus (19 Uhr) die gemmas verliehen, von Kindern gewählte Auszeichnungen für deren Lieblingskünstler. Dann hat die kunstsinnige Villacherin wieder ein hartes Stück wunderschöner Arbeit hinter sich gebracht. Der Bank hat sie den Rücken gekehrt und der Kunst fast zu 100 Prozent Platz in ihrem Leben eingeräumt. "Heuer hatten wir bei gemmakun?tschaun 310 Künstler in 57 Locations quer durch die Altstadt", bringt sie die kunterbunt-quirlige und doch qualitativ-hochwertige Veranstaltung auf den Punkt. Es ist spürbar, dass sie tausend neue Ideen hat, um gemmakun?tschaun weiterzuentwickeln, es sprudelt nur so von Vorschlägen, auch für die Altstadt. Theater könnte noch stärker werden, überlegt sie. "Hoffentlich fällt diese Aktion in zwei Jahren nicht dem Sparstift zum Opfer. Bisher sind wir von den Sponsoren so positiv aufgenommen worden."
Wenn Kapeller nicht gerade über Ausstellungskonzepten brütet oder in anderen Städten Inspirationen holt, ist sie irgendwo am Mittelmeer im Wohnmobil zu finden. Massenaktivitäten liegen ihr eher nicht. "Ich mag die unkomplizierte, auch wilde Erkundung der Natur und des Unbekannten." Zunächst gilt es aber gemmakun?tschaun 2010 abzuschließen. Dazu gibt es am Samstag ab 11 Uhr auf dem Hauptplatz einige Überraschungen.












