Großeinsatz in der Bahnhofsstraße
Villacher Feuerwehr übte ihren Einsatz bei einem Dachstuhlbrand und Chemikalienaustritt unter den Augen vieler Schaulustiger.
Gleich vier Eskalationsstufen beinhaltete die groß angelegte Einsatzübung der Hauptfeuerwache am Sonntag in der Bahnhofstraße. Eine Rettungsaktion mit Drehleiter, der ausgedehnte Zimmerbrand, dessen Flammen auf den Dachstuhl übergriffen sowie ein Chemikalienaustritt wurden im leer stehenden Gebäude simuliert. "Bevor die Draupassagen entstehen, konnten wir noch einmal nach Herzenslust trainieren. Und da das Objekt mit vielen in der Altstadt vergleichbar ist, hat dies einen enormen Übungswert für uns", schwärmte Kommandant Harry Geissler. Sein Stellvertreter Richard Werdinigg hat die Übungen eingeteilt, die Zugkommandanten Martin Gajsek und Peter Anderwald leiteten jeweils einen Einsatzabschnitt und Kameradschaftsführer Helmut Schulnig versorgte im Anschluss alle Kameraden mit einer zünftigen Jause.
Bei der Übung wurden zwei Hubrettungsgeräte sowie der mobile Einsatzleitcontainer benötigt. Zudem wurde die Feuerwehrärztin Ines Berger-Uckermann erstmals in eine solche Rettungsaktion eingebunden. Beeindruckt von der Technik und dem Ablauf der Organisation war auch Feuerwehrreferent Richard Pfeiler. "Er war während der gesamten Übung anwesend", erklärt Geissler. Auch 150 Schaulustige erlebten die Feuerwehrmänner "in Action" und verfolgten vom eigens eingerichteten Besucherraum die Abläufe hautnah mit. Im Einsatz waren nebst der Hauptfeuerwache auch die FF Vassach, ein Team des Roten Kreuzes und die Polizei.











