Pilgern durch Villach auf dem Kärntner Jakobsweg
Initiative mit Umlandgemeinden gestartet.
VILLACH. "Pilgern wird gerade in unserer Zeit wieder großgeschrieben", hat Stadtpfarrer Alfons Wedenig beobachtet. In der Stadthauptpfarrkirche St. Jakob kehren immer wieder Pilger ein, die den Jakobsweg von Graz über Innsbruck nach Santiago de Compostela erwandern. Denn dieser Weg führt auch durch Kärnten, beginnend bei Lavamünd über das Rosental nach Villach und durch das Obere Drautal bis nach Lienz.
"Doch während dieser Südweg in der Steiermark und in Tirol optimal beschildert ist, hebt sich Kärnten hier äußerst negativ ab", bemerkt Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Gemeinsam mit Helmut Hochmüller, Oskar Tscherpel und Karl Woschitz, allesamt erfahrene Jakobsweg-Pilger, wurde die Idee geboren, diesen Weg in Villach pilgerfreundlich zu gestalten. Ornamente mit der Jakobsmuschel, Jakobsweg-Pickerl, Hinweisschilder und Bodenmarkierungen in den Farben Gelb und Blau sollen den Gläubigen die Richtung weisen.
Die Bürgermeister der Umlandgemeinden Franz Richau, Rosegg, Heinrich Kattnig, St. Jakob, Walter Harnisch, Finkenstein, Alfons Arnold, Paternion, Hermann Moser, Weißenstein, und Andreas Staber aus Ferndorf haben ihre Unterstützung angekündigt. "Damit wollen wir mit gutem Beispiel für die anderen Kärntner Gemeinden vorangehen", so Manzenreiter. Das Projekt wird durch die Gemeinden und ein EU-Leader-Projekt finanziert. Kosten: 20.000 Euro. CLAUDIA LUX











