"Umfaller" ist strikt verboten
"Neun Jahre 1. Klasse sind genug". Wernberg will unbedingt aufsteigen. Maria Gail baut am Sonntag auf Goalgetter Berni Wulz.

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Traditionsverein SV Wernberg hat viele Jahre in der Kärntner Liga gespielt und will deshalb heuer unbedingt wieder den Sprung in höhere Sphären (sprich: Aufstieg in die Unterliga) schaffen. "Neun Jahre 1. Klasse sind genug", meint auch Obmann Rudolf Petritsch.
Nach dem Herbstmeistertitel hat man jetzt zu Hause gegen Radenthein mit 0:1 die erste Frühjahrsniederlage bezogen. Was zur Folge hatte, dass damit die Tabellenführung in der 1. Klasse B an Seeboden verloren ging. Das wollen die Wernberger nicht so auf sich sitzen lassen. Deshalb sind weitere Umfaller verboten. Erstes "Opfer" sollten bereits am Sonntag (10.30 Uhr) in Maria Gail die heimstarken Hausherren werden. Wernberg hofft dabei auf die Rückkehr der zuletzt verletzten Stützen Florian Fleischhacker und "Knipser" Daniel Oswald (11 Tore). "Gegen Radenthein haben sie uns sehr gefehlt", weiß Petritsch.
Bei Wernberg hat es übrigens in der Winterpause einen Trainerwechsel gegeben. Der verdienstvolle Herbert Rautnig hat das Handtuch geworfen und dem bisherigen U16-Betreuer Christian Erlacher den Platz auf der Kommandobrücke überlassen.
Urgestein auf der Bank
Maria Gail, derzeit auf Platz sechs, wird den Wernbergern das Siegen sicher nicht einfach machen. Auch ein wenig Pikanterie schwingt bei diesem Match mit. Denn Maria Gails Trainer Herbert Orter ist so etwas wie ein Wernberger "Urgestein", hat er doch jahrelang bei den Blau-Gelben gekickt.
Um und auf von Maria Gail ist Bernhard Wulz, der als blutjunger Kicker die "Blütezeit" von BSG Bleiberg in der 2. Division mitgemacht hat und dann beim VSV gekickt hat. Für die Maria Gailer hat der Mittelfeldmotor in dieser Saison bereits 15 (!) Tore erzielt.
















