1234 suchen eine Wohnung
Asylwerber werden von der Stadt nicht wohnversorgt.
VILLACH. Nach seinem ersten Jahr als Referent für Wohnungsangelegenheiten zog Stadtrat Josef Zauchner (FPK) jetzt Bilanz. 500 Wohnungssuchende wurden beraten. "Ich habe die Zahl der Sprechtage vervierfacht", so Zauchner. Derzeit sind 1234 Personen auf der Warteliste der Stadt vorgemerkt, 200 stammen nicht aus Villach. Asylwerber werden in Villach seitens der Stadt nicht wohnversorgt, 37 Familien mit dem Asylrecht nach der Genfer Konvention stehen auf der Warteliste.
673 Wohnungen wurden im Vorjahr durch die Stadt vergeben. Zauchner: "Allerdings bauen wir die Wohnungen nicht selbst, sondern kooperieren mit den Wohnbaugenossenschaften, wie meine heimat oder Kärntnerland.
In Kürze wird die Vergabe von 97 neuen, leistbaren Wohnungen vorbereitet. In den Neubauwohnungen liegt der Quadratmeterpreis Miete inklusive Heizkosten bei sieben Euro, in den Altbauten bei sechs Euro.
Der Anstieg des Wohnbedarfs sei nicht nur auf die wachsende Zahl der Singlehaushalte zurückzuführen, so Zauchner, sondern auch auf die dynamische Entwicklung der Stadt.











