"Villach hat eine andere Moral"
Manzenreiter-Comeback acht Wochen nach Unfall.
VILLACH. Mit einer dichten Präsentation, was um wie viel in Villach besser als in Klagenfurt und auf Landesebene laufe, katapultierte sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter gestern zurück ins offizielle politische Geschehen. "Wir haben in den vergangenen Jahren solide und intelligent gewirtschaftet", so Manzenreiter. "Und während Klagenfurt im nächsten Jahr keinen Euro mehr aus dem Verkauf der Stadtwerke besitzen wird, liegen bei uns immer noch die gesamten 89 Kelag-Millionen zur Gänze auf der hohen Kante." Mehr noch, so Manzenreiter: Diese würden in den Fonds jährlich so viel Kapital abwerfen, dass Villach großzügig investieren könne. "Aber wir setzen auf Qualität und Nachhaltigkeit, nicht auf Prestige und Pleiteprojekte, Villach hat eine andere Moral." Der im heurigen Budget vorsichtig anvisierte Abgang von elf Millionen werde nicht zur Gänze schlagend. "Wir müssen keine Gebühren erhöhen, um damit Budgetlöcher zu stopfen."












