Traditionswirt lud zur Sperrstunde
Das urige Villacher Gastlokal Obiditsch in der Gerbergasse ist Geschichte, die Wirte Margot und Hermann baten zum Abschiedstrunk.

Foto © ZoreAbschied in die Pension: "Einmal muss Schluss sein."
Das Gasthaus Obiditsch ist seit 1911 in der Gerbergasse angesiedelt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zum Stammtisch-Zentrum der Stadt: In Hoch-Zeiten trafen sich gar bis zu zehn Vereine, Gruppen und Runden regelmäßig in den urigen Gasträumen. Noch vor dem letzten Tag hat Hermann Obiditsch die erste Rechnung der Villacher Brauerei ausfindig gemacht - sie stammt aus dem Jahr 1917. "Auch mit ihnen gab es über die Jahre immer eine besonders gute Zusammenarbeit", bedankte sich der Wirt. Als Dankeschön stellte sich Brauerei-Vorstand Clemens Aigner seinerseits mit einem Fass voll zapf-frischem Villacher Bier als Abschiedsgeschenk ein. Kein Wunder also, dass es für die vielen Stammgäste kein Heimgehen gab. Das Lokal selbst bleibt in nächster Zeit übrigens geschlossen, aber Bewerber für eine Wiedereröffnung gibt es viele.
Mit Sabina Obiditsch, Stefan Farreras, Margot, Hermann und Herbert Obiditsch, Ulrike Kreuzer, Maria Obiditsch und Christian Amtmann zur Sperrstunde angestoßen haben Vizebürgermeister Richard Pfeiler, Tourismusreferent Peter Weidinger, Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher, sein Kollege aus der Sektion Gastronomie Werner Lippitz und VSV-Obmann Giuseppe Mion.












