"Oscar"-Film steigert Nachfrage für Nazi-Blüten
Die Geschichte von Hitlers Fälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen steigert das Interesse an den Blüten. Sammler aus Paternion besitzt eine.
"Die Fälscher", jener Streifen der Österreich einen "Oscar" gebracht hat, erzählt die Geschichte von Hitlers Fälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen. Von 1942 bis 1945 waren von den Nazis falsche Banknoten im Wert von 5, 10, 20 und 50 Pfund gedruckt worden - insgesamt 134 Millionen.
Blüten. Mithilfe dieser Blüten wollte man die Inflation anheizen und das britische Wirtschaftssystem ins Wanken bringen. Das Kriegsende vereitelte den Plan, ein großer Teil der Falsifikate wurde im Toplitzsee versenkt.
Auf Flohmarkt gekauft. Eine solche echte Blüte, eine 10-Pfund-Note, besitzt der Hobby-Historiker und Sammler Herbert Dunkl aus Paternion. Er hat sie vor Jahren auf einem Flohmarkt gekauft. "Es sind viele auf dem Markt und seit ,Die Fälscher' in den Kinos sind, ist auch der Preis für diese Blüten gestiegen", weiß Dunkl.











