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Jede Menge Villacher Ideen

Den Kleine Zeitung-Lesern ist die Nachnutzung des Ex-Kastner&Öhler-Hauses ein wichtiges Anliegen. Die guten Vorschläge sprudeln nur so.

 

Auf die Kleine Zeitung-Leser ist Verlass. Die Suche nach guten Ideen für die Nachnutzung des seit der Kastner&Öhler-Übersiedelung ins Atrio freien Flächen stößt auf enormes Echo. Janine Brunner kann sich gut vorstellen, den Gebäudekomplex als Kindertagesstätte zu nützen: "Hier gibt es immer Bedarf, weil die Mütter schnell wieder ins Berufsleben einsteigen wollen." Die Obergeschoße könnte man für Magistratsabteilungen nützen, die jetzt "über viele Gebäude verteilt sind". Auch Alexandra Ebner wünscht sich junges Publikum: "Eine Kletterhalle im großen Stil würde ich begrüßen, einen Kinderbereich und Fitnessmöglichkeiten." Rudolf Nositzka denkt darüber nach, dem Wiener Vorbild entsprechend, einen Weihnachtsbastelmarkt für Kinder zu installieren, mit Keksebacken und Krippenbauen, damit Mütter in Ruhe Erledigungen machen können.

Jugendtreff

Gisel Ortner schwebt ein generationenübergreifendes Kommunikationsprojekt vor: "Die Jugend könnte hier mit Senioren zusammenkommen, oder eine Art Singletreff." Aus Landskron kommt die Idee, die Fassade zu belassen und die Flächen im Inneren als günstige Hochgarage zu adaptieren. Auch ein fixer Standort für einen Dauer-Biobauernmarkt wird immer wieder angeregt.

Franz Zajic hat den radikalen Ansatz, das Haus "entgegen allen guten Vorschlägen" schlicht und einfach abzureißen. Trudy Ihne schlägt vor, eine "Antique-Mall" zu schaffen: "Möbel, Lampen, Schmuck, Bücher, alles antique."

ÖVP-Klubchef Markus Steinacher möchte mit einer quasi unzerstörbaren Kunststoffeisfläche punkten, die er bereits als (abgelehnten) Antrag im Gemeinderat für den Rathausplatz eingebracht hat. "Vom Eislauf für Schüler bis zum Stocksport für Senioren ist damit alles und bei jeder Witterung möglich und die Kosten sind gering."

Markt der Nachhaltigkeit

Sabina Schautzer, Chefin der Villacher Grünen, dachte zunächst an die Schaffung einer zentralen Busstation, was im Gemeinderat "durchfiel". "Ein Öko- und Biomarkt mit vielen kleinen Anbietern und Geschäften wäre sinnvoll", sagt Schautzer. "Mit regionalen Bioerzeugnissen und Fair-Trade-Produkten könnte man hier ein echtes Zentrum machen. Mit handwerklichen Betrieben der Umgebung würde sich dies gut zur Innenstadtbelebung eignen und als Marktplatz der Nachhaltigkeit dienen."

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