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Was wurde aus Karin Gastinger?

Die frühere Justizministerin (48) arbeitet als Unternehmensberaterin und genießt ihre Mutterrolle. Sie war die größte Unbekannte in der an Überraschungen nicht armen schwarz-blauen Koalition.

© Weichselbraun
 

Im Juni 2004 wurde Karin Gastinger (damals noch Karin Miklautsch) Nachfolgerin von Justizminister Dieter Böhmdorfer (FPÖ), zuvor werkte die Juristin in der Kärntner Landesregierung. Bis Jänner 2007 blieb sie im Amt - die politische Karriere war kurz, aber ereignisreich. "Die Politik hat eigene Spielregeln. Ich war dafür zu gerade, vielleicht auch zu naiv. Das Ministeramt habe ich aber gern ausgeübt", sagt Gastinger retrospektiv. Stolz ist sie auf ihr Engagement für eine bürgerfreundliche Justiz und das Anti-Stalking-Gesetz. Für Aufsehen sorgte sie 2006, als sie hochschwanger den Nationalratswahlkampf bestritt, Sohn Max zur Welt brachte und kurz vor der Wahl aus dem BZÖ austrat. Heute arbeitet Gastinger als Unternehmensberaterin in Wien, mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und rechtliche Rahmenbedingungen. In der Freizeit liest, sportelt und reist sie gerne; im Mittelpunkt steht aber Max (5), der die Vorschule besucht. "Ich kann viel Zeit mit ihm verbringen, mein Arbeitgeber ist sehr verständnisvoll." Daneben engagiert sich Gastinger für die Initiative "Zonta Golden Heart", die Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen schaffen will, die Österreichisch-Demokratische Republik Kongo Gesellschaft und die Österreichisch-Chinesische Juristische Gesellschaft. Mit ihrem Mann Heinz verbringt sie die Urlaube am liebsten am Faaker See. "In der Pension wollen wir dann zurück nach Kärnten."

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