St. Veit

Die neue Vereins-Chefin ist eine Netzwerkerin mit Herz

Die Soroptimistinnen von St. Veit haben mit Elisabeth Binter eine neue Präsidentin. Sie folgt Dorit Pichorner nach. Am Freitag erwartet man Schauspieler Heinz Marecek zu einem Benefizabend.

Elisabeth Binter führt jetzt die St. Veiter Soroptimistinnen © Michaela Auer
 

Die Führung des „Soroptimist International Club St. Veit an der Glan“ wird im Rotationsprinzip gelebt. Nun wurde Elisabeth Binter zur Präsidentin für zwei Jahre gewählt, sie folgt Dorit Pichorner nach. Binter (58) ist Gründungsmitglied der St. Veiter Soroptimistinnen, die Gruppe wurde vor 15 Jahren ins Leben gerufen. „Unser Grundprinzip ist die Förderung und die Unterstützung von Frauen“, sagt Binter.

Marecek zu Gast

Wann. Freitag, 20. November, 19.30 Uhr, Blumenhalle St. Veit
Was. Marecek präsentiert Lyrik mit Humor. Ziel des Abends ist, mit zwei Vorurteilen aufzuräumen: Dass Lyrik schmachtend ist und die deutschen Dichter keinen Humor haben
Wer. Heinz Marecek, Schauspieler, Regisseur, Kabarettist. Tätig an Wiener Volksoper, Theater in der Josefstadt. Film und TV: Soko Kitzbühel, Lindenstraße


Auch mit dem Abend, den der Wiener Schauspieler Heinz Marecek am Freitag gestaltet, hilft man einem neunjährigen Mädchen (siehe Infobox). Sie kann sich nicht bewegen, muss beatmet werden, die Familie braucht eine Laderampe, um ihre Tochter samt dem Rollstuhl ins Auto setzen zu können.
„Als eine lebendige, dynamische Organisation für berufstätige Frauen“, definieren sich die Soroptimistinnen. 29 Frauen aus verschiedenen Berufen zählen sich in St. Veit dazu, von der Zahnärztin bis hin zur Sekretärin. „Pro Berufssparte werden nur zwei Frauen aufgenommen“, erklärt Binter. Damit ist ein breit gestreutes Netzwerk garantiert.

Kommen Hilfeansuchen, so werden sie im Vorstand besprochen, nicht immer ist das Helfen einfach: Die, die es am meisten brauchen, bitten selten darum. Binter selbst ist verheiratet, hat eine 34-jährige Tochter, als Bildende Künstlerin ist sie Mitglied der Künstlergruppe „zeitlos“. Außerdem unterstützt sie ein Frauenhaus und hilft beim Roten Kreuz. Ihr Bestreben für die Soroptimistinnen in St. Veit ist unter anderem, bekannter zu werden.

MICHAELA AUER

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