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15 Asylwerber finden im Hemma-Haus eine Unterkunft

Konvent der Dominikanerinnen in Friesach wird für Asylwerber geöffnet. Die Adaptierungsarbeiten wurden abgeschlossen, Endabnahme des Landes folgt.

Untergebracht werden die Flüchtlinge im Konvent der Dominikanerinnen, ein Teil des Hemma-Haus © Mittinger
 

In den kommenden Wochen sollen die ersten Asylwerber im Hemma-Haus der Caritas Kärnten in Friesach einziehen. „Wir befinden uns derzeit in der Fertigstellung der Adaptierungsarbeiten. Das Haus bietet 15 Personen Platz“, sagt die Flüchtlingsbeauftragte des Landes Kärnten, Barbara Payer. Diese Woche folgt noch die Endabnahme seitens der Landesregierung.
Untergebracht werden die Flüchtlinge im Konvent der Dominikanerinnen, welches ein Teil des Hemma-Hauses ist. Zwei Stockwerke wurden dafür adaptiert. „Da es sich um eine Selbstversorgerunterkunft handelt, befindet sich im Erdgeschoss eine Küche und im ersten Stock gibt es insgesamt neun Zimmer sowie einen Aufenthaltsraum“, sagt Christian Eile, Bereichsleiter von „Menschen in Not“ der Caritas. Man reagiere damit auf die steigenden Flüchtlingsströme: „Wir sehen es als unsere humanitäre Pflicht an, zu helfen und den Menschen eine gute Unterkunft zur Verfügung zu stellen.“

Helfend zur Seite stehen

Im Sinne der Integration sei man auf das Hemma-Haus gekommen, da die dort wohnenden Dominikanerinnen sowie die Mitarbeiter der Caritas im angrenzenden Alten- und Pflegeheim den Asylwerbern zur Seite stehen werden. Weiters wird es freiwillige Integrationsbegleiter von der Caritas geben, welche die Asylwerber beispielsweise bei diversen Behördenwegen begleiten und als Schnittstelle fungieren.
Der Friesacher Bürgermeister Josef Kronlechner (SPÖ) findet die Zahl von 15 Asylwerbern vertretbar: „Wir sind als Stadtgemeinde, so wie alle anderen Gemeinden auch, aufgefordert, in diesem Bereich aktiv zu werden. Ich denke, bei einer Einwohnerzahl mehr als 5000 sind 15 Asylwerber absolut vertretbar. Ich hoffe natürlich, dass es zu keinen Aufregungen kommt.“ Ein Informationsblatt soll in den nächsten Tagen an die Haushalte geschickt werden.

SABINE WEYRER

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