St. VeitEr sorgt für mehr als nur ein laues Lüftchen

Der St. Veiter Martin Zuschnig arbeitet als Airbrush-Künstler. Er arbeitet mit dem „Tom Turbo“-Entwickler, aber auch mit Bestattungen zusammen.

Martin Zuschnig hat sich als Airbrush-Künstler selbstständig gemacht © Simone Dragy
 

Martin Zuschnig (38) widmet sein Leben seiner „Luftpistole“. „Ich habe schon als Kind gerne gezeichnet. Jetzt habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt Zuschnig. Der Metnitztaler lebt seit elf Jahren in St. Veit, absolvierte eine Lehre zum Tischler und war 15 Jahre lang als Autolackierer tätig. Vor zwei Jahren hat er sich selbstständig gemacht und besucht derzeit die Freie Kunstakademie in Kärnten.

Von Aktzeichnungen bis hin zu Urnen

Als Airbrush-Künstler designt der 38-Jährige alles, was nicht dem Standard entspricht – er bemalt Urnen, Motorräder, Rasenmäher sowie Wände und Fassaden, fertigt aber auch Aktzeichnungen, Bilder und Porträts an. „Ich mache am liebsten Projekte, die mich fordern, die aufwendig sind, wie sieben mal acht Meter große Bilder. Ich verwende keine fertigen Schablonen, ich bediene mich der Freihandmalerei. Das Auftragen der Farbe ist immer eine Mischtechnik. Spritzpistole, Pinsel, Radierer, Stifte, alles wird bei der Technik verwendet. Es ist wie Malen, nur dass die Farbe gesprüht wird“, sagt Zuschnig.

Privat
Zuschnig besprüht auch Urnen © Privat

Projekte für Red Bull

Gemeinsam mit dem Team Rottensteiner, dem Liebenfelser Grafiker, Illustrator, Designer und Tom-Turbo-Entwickler Robert Rottensteiner setzt Zuschnig immer wieder Projekte, beispielsweise für Red Bull, um. „Ich habe Robert zufällig kennengelernt, bei einer Arbeit für die Wimitzbrauerei“, sagt Zuschnig, der bei der Wandbemalung der Bar am Red Bull Ring sowie beim Afro Café in Salzburg seine Finger im Spiel hatte. Anlässlich der Stadtwappenverleihung fertigt er gerade für das Hirter Bierstüberl ein Bild an.

Privat
So gestaltete Zuschnig die Bar am Red Bull Ring © Privat

Ornamente mit Pinsel

Auch dem Pinstriping, dem neuen Trend, hat sich der 38-Jährige Metnitztaler verschrieben. „Dabei werden mit einem Pinsel Ornamente und Zierlinien freihändig beispielsweise auf Lacke gemalt. Eine Technik, die viel Übung erfordert“, weiß Zuschnig, der seinen eigenen Weg als Künstler gehen möchte. „Es geht um das eigene Schaffen, die Kreativität. Es ist sehr viel möglich. Die Umsetzungsdauer hängt von der Art und Schwierigkeit des Motives ab“, sagt Zuschnig.

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