Wanderer nach Sturz in See stabil
Am Mittwoch ist ein 57-jähriger Wanderer aus Niederösterreich rund 30 Meter in den Weißensee gestürzt. Nur mit einer Seilwinde gelangten die Einsatzkräfte zum Urlauber.

Foto © ARA Flugrettung RK 1Die Unglücksstelle beim Ronacherfelsen am Weißensee
Das Wasser am Ostufer des Weißensees reicht zwar nur bis zu den Oberschenkeln, dennoch wäre es einem Wanderer (57) aus Niederösterreich beinahe zum Verhängnis geworden. Der Mann verlor beim Abstieg vom Ronacherfelsen den Halt und rutschte auf dem Rücken den Hang 30 Meter hinunter. Dabei prallte er mit dem Kopf gegen einen Stein und stürzte in den See.
"Dort lag er mit dem Gesicht kurze Zeit bewusstlos im Wasser", erzählt der Flugretter und Notfallsanitäter Florian Schwarzl (28). "Wären ihm keine Schwimmer zu Hilfe geeilt, wäre er wahrscheinlich ertrunken." Schwarzl und Notarzt Josef Buxbaum wurden vom Rettungshubschrauber mithilfe einer Seilwinde zum Verunglückten heruntergelassen. "Der Mann hat sich an den Halswirbeln verletzt und hatte eine stark blutende Wunde am Kopf", sagt der Notfallsanitäter. "Wir haben ihm Sauerstoff gegeben und ihn auf einem schwimmenden Brett stabilisiert."
Laut Nathalie Trost vom Kabeg-Management ist der Gesundheitszustand des 57-Jährigen stabil. Nach dem Unfall wurde er ins Landeskrankenhaus Villach eingeliefert. "Mittlerweile ist er aber im Klinikum Klagenfurt", sagt Trost.









Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
