Punktlandung des Storchs
Auf der Spittaler Geburtenstation erblickten 2011 genau 500 Babys das Licht der Welt. Große Freude im Team von Primarius Gerald Rauter.

Foto © RieblerFreude auf der "Storchenlandebahn" im Krankenhaus Spittal: Mama Andrea Noisternig mit Florian und ein Teil des Stationsteams Hebamme Anita Steinwender, Kinderschwester Andrea Moritz und Hebamme Katrin Ebner (von links)
An diesen Silvestertag wird sich die nun dreifache Mutter Andrea Noisternig aus Stall im Mölltal besonders erinnern: Ihr drittgeborener Nachwuchs hat der Geburtenstation im Krankenhaus Spittal ein besonderes Jubiläum beschert - Florian ist das 500. Baby, welches im Jahr 2011 auf der "Storchenlandebahn" (so ist es über dem Eingang zur Station zu lesen) das Licht der Welt erblickte.
Die glückliche Mama hat vom Jubiläum erst nach der Geburt erfahren - als Hebamme Evelyn Orban ein kleines Taferl zum jungen Glück dazulegte, auf dem neben den Daten auch die Zahl 500 zu lesen war. "Ich war am 30. Dezember zur Kontrolle in der Station, da es keine Anzeichen einer Geburt gab, fuhr ich wieder nach Hause. Doch spätabends setzten Wehen ein, also gab es die Reise von Stall nach Spittal nochmals, diesmal mit der Rettung", sagt Noisternig.
Voraussage eingetroffen
Um 3.34 Uhr tat Florian mithilfe der Hebamme und Primar Gerald Rauter den ersten Schrei. "Wir alle waren ob des neuen Erdenbürgers, der ausgezeichneten Gesundheit von Mutter und Kind sowie auch wegen der stolzen Zahl für unsere Station hoch erfreut", sagt Rauter.
Er freut sich auch deshalb, weil er bei seinem Amtsantritt am 1. Mai 2010 als Nachfolger von Heinz Hetzel vorausgesagt hat, dass "in der Spittaler Geburtenstation 500 Geburten möglich sind". Die Hauptgründe dafür seien das große Einzugsgebiet sowie das ständig erweiterte Angebot für die werdenden Mütter. Im Sommer wurden die bestehenden Räumlichkeiten modernst gestaltet und Stationsabläufe umorganisiert. Der Spitalsbetreiber Hermann Samonigg hat rund 440.000 Euro investiert.
Features
Fakten:
Geburtenstation. Im vierten Stock des Krankenhauses Spittal. Die Leitung hat Primarius Gerald Rauter, sein Team besteht aus vier Fach-, einer Sekundarärztin und derzeit zwei Ärzten in Ausbildung, 15 Hebammen, acht diplomierte Kinderkrankenschwestern.
Ausstattung. Drei Kreißsäle, einer mit Badewanne für Wassergeburten. Sechs modern gestaltete Zimmer mit je zwei Betten.
Zahlen. Im vergangenen Jahr gab es 500 Geburten, im Jahr zuvor 494 - den Rekord von 656 Geburten gab es 1996.







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