Sauberes Wasser fürs Krankenhaus
Nachdem das Wasser in Spittal verunreinigt ist, wurde Samstag für das Krankenhaus eine Trinkwasseraufbereitungsanlage gebaut.
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Bis zu 12.000 Liter Trinkwasser benötigt die Dialyse-Station des Krankenhauses Samonigg in Spittal an der Drau täglich, um die medizinische Versorgung für ihre Patienten gewährleisten zu können. "Hochsensible Geräte reagieren auf verunreinigtes und kalkhaltiges Wasser und lassen sich nicht in Betrieb setzen", so Elke Poßegger, Hygienefachkraft des Spitals. In den vergangenen Tagen musste daher die Wasserversorgung mithilfe von Wassertransporten der Feuerwehr Spittal abgewickelt werden. Am Freitag wurde die Entscheidung getroffen, eine Wasseraufbereitungsanlage für das Krankenhaus zu installieren. Samstag früh begann für ein 15- köpfiges Team des Roten Kreuzes aus Kärnten und der Steiermark, unterstützt durch örtliche Einsatzorganisationen, der Stadtgemeinde und der Spitalsleitung der Einsatz.
"Die Anlage ist ident mit Aufbereitungsanlagen, wie sie bei internationalen Krisen eingesetzt werden. In Österreich ist dieser Einsatz eine Premiere", sagt Markus Egger, Rotkreuz-Einsatzleiter. Die Aufbereitung erfolgt mittels vier Wasserbecken. In einem "mobilen Labor" werden mehrmals täglich Wasserproben untersucht.










