Mit Worten im Wettstreit
Schüler des Bundesrealgymnasiums Spittal stellten poetisches Talent in Kunst-Workshops unter Beweis. Oliver Penker gewann Vortragsbewerb.

Foto © kk/privatBeim "Slam-Poetry" entscheidet das Publikum, welcher Vortragende eine Runde weiterkommt
Erstmals veranstaltete das Bundesrealgymnasium Spittal (BRG) vier Workshops und eine Abschlussveranstaltung zum Thema "Slam-Poetry". Die Schüler der 8. a/b- und 6. a/b-Klassen haben dabei ihr kreatives Potenzial für die neue Kunstform unter Beweis gestellt.
"Slam-Poetry" nennt sich diese neue Form der Kunst - das ist etwas Schrilles, Poetisches und Knallbuntes. Dabei handelt es sich um eine Art "Dichterwettbewerb" in dem selbst geschriebene Texte innerhalb einer vorgegebenen Zeit an ein Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer entscheiden dann selbst durch Klatschen und Pfeifen, welcher der zwei Vortragenden in den k.o.-Runden gewinnt und eine Runde weiterkommt.
Poesie von heute
Am BRG standen sich Oliver Penker aus Radenthein und Karin Wakonig aus Spittal im Finale gegenüber, wobei schlussendlich Oliver das Publikum überzeugen konnte. Beide Finalisten durften sich aber über Buchpreise freuen. Nähergebracht haben den Schülern die neue Kunstform die bekanntesten Vertreter der österreichischen Slam-Poetry-Szene Doris Mitterbacher alias "Mieze Medusa" und Markus Köhle. Und dabei entstanden sehr poetische und nachdenkliche Texte ebenso wie schlicht Gereimtes, schrill Geslamtes und einfach vielfältig Blumiges.
"Alles in allem war der Workshop sehr interessant, da er Einblicke in die Poesie der heutigen Zeit vermittelt und über die Möglichkeiten des Schreibens und Sprechens informiert hat", sagt Philipp Rauter. Und Thomas Sandrieser sagt: "Kunst muss nicht immer verklemmt sein. Die beste Regel bei Slam-Poetry ist, dass es so gut wie keine Schreibregeln gibt."








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