Keine Spuren von "Sachsi" bei DNA-Analyse
Keine tierischen DNA-Spuren wurden auf jenem Schuh gefunden, den ein Krokodil an der Drau zerbissen haben soll. Somit gibt es weiterhin keinen Beweis für die Existenz eines Reptils in Kärnten.
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Das Ergebnis der DNA-Analyse des Schuhs, an dem man Spuren vom angeblichen Draukrokodil gefunden haben will, liegt nun vor: Das Ergebnis ist - kein Ergebnis. Im Naturhistorischen Museum in Wien konnten keine verwertbaren tierischen DNA-Spuren festgestellt werden. "Es ist schwer zu sagen, ob keine DNA von einem Reptil am Schuh war oder ob zu wenig vorhanden war oder ob durch das viele Angreifen des Schuhs das DNA-Material zerstört wurde", sagt Elisabeth Haring, Leiterin der zentralen Forschungslaboratorien.
Ende August berichteten zwei Kinder ein Krokodil in der Drau bei Sachsenburg gesehen zu haben. Ein deutsches Urlauberpaar meldete auch die Sichtung eines reptilähnlichen eineinhalb Meter großen Tieres. Das Draugebiet rund um Sachsenburg bleibt aber weiterhin gesperrt. "Das Gebiet bleibt gesperrt, bis die Temperaturen noch kühler werden. Es ist noch immer ein Restrisiko auf das Tier zu treffen vorhanden", sagt Spittals Bezirkshauptmann Klaus Brandner. Die aktive Suche nach dem Reptil ist eingestellt: "Wir setzen nun auf Zeit, bei kalten Temperaturen wird das Tier verenden."










