Bürgermeisterwahl geht in die zweite Runde
Keiner der drei Kandidaten hat es am Sonntag in Reißeck beim ersten Wahldurchgang zum Bürgermeister geschafft. Die Stichwahl findet am 3. Juni statt.

Foto © KLZ/PirkerSie gehen in die Stichwahl: Hans Werner Rindler und Kurt Felicetti (von links)
Überraschung war es für die Bürgermeisterkandidaten keine. Alle drei rechneten bereits vor der Wahl, dass es zu einer Stichwahl am 3. Juni kommen würde. Der Wahlausgang am Sonntag bestätigte den Verdacht.
Hans Werner Rindler von der "Freien Liste Reißeck" (FLR) und Kurt Felicetti (SPÖ) werden nochmals in den Ring steigen. Rindler erhielt 663 Stimmen (40,72 Prozent), Felicetti konnte 538 Stimmen (33,05 Prozent) für sich verbuchen. Vizebürgermeister Michael Gradnitzer (FPK) landete mit 427 Stimmen (26,23 Prozent) auf Platz drei. Seine Enttäuschung war groß: "Ich habe mir mehr erwartet, aber der Wählerwille entscheidet. Ich werde sicher nicht das Handtuch werfen und den Wählerauftrag von der Gemeinderatswahl von vor drei Jahren fortsetzen."
Rindler: "Ich habe nur ein Ziel gehabt, nämlich in die Stichwahl zu kommen. Dass ich jetzt 125 Stimmen vor dem Zweiten bin, ist ein gewaltiges Ergebnis." Felicetti freut sich, dass er speziell im Wahlsprengel Kolbnitz ein super Ergebnis eingefahren hat, und bedankte sich bei den Wählern. Zuversichtlich wird Rindler in die Stichwahl gehen, er hofft auf die Stimmen der FPK-Wähler. Felicetti will sich mit dem Team der Landes-SPÖ noch eine Strategie für die Stichwahl zurechtlegen.
1967 Bürger waren wahlberechtigt, 1653 davon traten den Gang zur Urne an. 117 machten vom vorzeitigen Wahltag am 11. Mai Gebrauch.










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