Scheuch klagte SPÖ: "Ich bin kein Freiwild"
Die SPÖ brachte Landeshauptmann-Vize Uwe Scheuch (FPK) mit der Telekom-Affäre in Verbindung. Der Anwalt der SPÖ: "Es tut mir leid, dass wir Behauptungen aufgestellt haben, die nicht stimmen."

Foto © RaunigScheuch: "Diese Behauptungen gingen zu weit"
Langsam wird's Routine. Landeshauptmann-Vize Uwe Scheuch (FPK) war am Mittwoch am Landesgericht - nicht als Angeklagter, sondern als Kläger.
Scheuch wirft der SPÖ einen Verstoß gegen das Mediengesetz vor. Weil Klubobmann Reinhart Rohr in einer Aussendung schrieb, dass Scheuch mit Waffenlobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly in angeregten Gesprächen in Mühldorf gesehen wurde. Mühldorf ist Scheuchs Heimatort. Und wer Mensdorff-Pouilly ist, weiß nun ohnehin jeder. Stichwort: Telekom. In der Aussendung stand: Ist Scheuch in die Telekom-Affäre verwickelt? Dazu Scheuch: "Ich will meine Gerichtstermine zwar minimieren. Aber diese Aussagen sind falsch." Sein Anwalt ergänzte: "Nur weil es ein anderes Verfahren gegen meinen Mandanten gibt, ist er kein Freiwild." Der Anwalt der SPÖ fackelte nicht lang herum: "Es tut mir leid, dass wir Behauptungen aufgestellt haben, die nicht stimmen."
Richter Manfred Herrnhofer hat vor dem Prozess selbst recherchiert. Sicher ist sicher! Das Resultat: Gegen Scheuch gibt es keine Telekom-Erhebungen.
"Sie haben sicher Besseres zu tun, als so oft zu Gericht zu kommen", sagte er zu Scheuch. Der Fall wird jetzt außergerichtlich gelöst.







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