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    Zuletzt aktualisiert: 30.04.2012 um 20:36 UhrKommentare

    Meister werden ist teuer

    Der Fußballverband zwingt die Ersten in allen Klassen zum Aufstieg. Wollen oder können sie nicht, müssen sie absteigen.

    Foto © GEPA

    Jeder Kicker, jeder Verein will einmal in seiner Geschichte Meister werden und in eine höhere Klasse aufsteigen. In Zeiten wie diesen, wo die finanziellen Mittel überall knapper werden, ist es nicht mehr so erstrebenswert, möglichst hoch oben zu kicken. Das gilt vor allem für jene Mannschaften, die von der Kärntner Liga in die Regionalliga kommen könnten.

    "Wir steigen nicht auf, da die finanziellen Mittel fehlen. Dazu gibt es wenig bis keine Unterstützung der Sponsoren und der Stadt", erklärte der geschäftsführende Obmann des FC St. Veit, Arno Tamegger, "wir würden das fünffache Budget von jetzt benötigen. Das heißt 500.000 Euro." Auch bei der SG Drautal und in Lendorf denkt man ähnlich.

    Doch so einfach kann man auf den Aufstieg nicht verzichten. Denn in den Statuten des Kärntner Fußballverbandes heißt es: Kein Aufstieg bedeutet Abstieg. "Jeder Meister hat fünf Tage Zeit, sich zu entscheiden, ob er hinauf will oder nicht. Wenn nicht, wird er an die letzte Stelle seiner Spielklasse gereiht, muss absteigen", erklärte Hannes Krall vom KFV, "versäumt ein Klub die Frist, geht es ab in die 2. Klasse."

    Neuerungen erst nächstes Jahr

    Der KFV-Referent für Kampfmannschaften, Wilfried Schrott, erinnert sich an einen Fall vor einigen Jahren: "Da wollte ebenfalls ein Klub nicht hinauf. In einer Vorstandsklausur wurden drei Szenarien erarbeitet: 1. Die Regelung bleibt wie jetzt. 2. Es gibt gar keine Sanktionen. Und 3. Es gibt einen Punkteabzug in der nächsten Saison. Die Mehrheit war für die noch immer geltende Regelung."

    Auch das kann Tamegger nicht erschüttern: "Ich verstehe zwar nicht, warum wir bestraft werden sollten, nur weil wir uns nicht in Schulden stürzen. Aufsteigen werden wir aber trotzdem nicht." Schrott sieht einen Ausweg für jene Vereine: "Sie müssen einen Antrag an den KFV stellen. Wir sind für alle Anregungen offen."

    So nett der Vorschlag auch klingt, für diese Saison kommt er zu spät. "Neuerungen können erst ab dem Spieljahr 2012/13 gelten. Diese Meisterschaft müssen wir so zu Ende bringen, wie sie begonnen wurde", erklärte Schrott. D. h.: Schulden machen und aufsteigen oder absteigen.

    JOSCHI KOPP

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