Bezirk gibt Senioren eine Heimat
"Seniorenpark Nockberge" wird ab dem Frühjahr gebaut. Und im Sommer soll der Umbau des Bezirksaltenwohnheimes abgeschlossen sein.
Etwa 3000 Menschen, die älter als 75 Jahre sind, leben derzeit im Bezirk Feldkirchen. Bis zum Jahr 2030 wird diese Zahl auf 4500 ansteigen. Aus diesem Grund sei es wichtig, schon jetzt eine "nachhaltige Versorgungskette" aufzubauen. Das sagte Landesrat Sozialreferent Christian Ragger gestern im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema "Sozial- und Wohnbauinitiativen - Feldkirchen 2012".
Konkret gemeint sind damit im heurigen Jahr zwei Projekte: die Errichtung des "Seniorenparks Nockberge" in Patergassen und die Fertigstellung des Umbaus des Bezirksaltenwohnheimes in Feldkirchen. Erstgenanntes Projekt, an dem die Gemeinden Gnesau, Reichenau und Bad Kleinkirchheim beteiligt sind, soll im Frühjahr in Angriff genommen werden. Die Vorstädtische Kleinsiedlung wird in der ersten Bauphase 21 Wohneinheiten für Betreubares Wohnen errichten. Zwei Millionen Euro werden investiert. Außerdem geplant sind die Errichtung einer Tagesstätte und - sollte der Bedarf gegeben sein - der Bau eines Altenwohnheimes bis 2015. Das Betreubare Wohnen richtet sich an Menschen der Pflegestufen 1 bis 3, die einen sogenannten Alltagsmanager zur Seite gestellt bekommen.
Das zweite Projekt, nämlich der 2,5 Millionen Euro teure Umbau des Bezirksaltenwohnheimes in Lindl bei Feldkirchen, soll im August fertig sein. Unter anderem ist seit 2010 ein neuer Zubau entstanden. Das Bezirksaltenwohnheim verfügt ab sofort auch über ein eigenes Hospizzimmer - das erste in einem Pflegeheim in Kärnten.








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