Seetal ist im Winterschlaf
Vorerst wird neuer Lift vom Seetal aufs Goldeck nicht gebaut. Diesen Winter gibt es für Schifahrer einen Shuttlebus von Zlan nach Baldramsdorf.

Foto © KLZDie Bewilligung für den Seetallift wird nicht mehr verlängert. Bergbahnen warten mit dem Neubau noch zu
In den Dornröschenschlaf wird das Seetal auf der Südseite des Goldecks diesen Winter fallen, weil die Goldeck-Panoramastraße nicht geräumt wird und der Seetallift nicht mehr in Betrieb genommen wird.
Im Winter 2012/13 soll sich das wieder ändern, denn Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch, Marcus Kaller, Geschäftsführer der Goldeck-Bergbahnen, sowie Stockenbois Bürgermeister Hans Jörg Kerschbaumer trafen sich, um einen Plan B für das Seetal zu schmieden, nachdem die Investoren des Kneissl-Hotelprojekts abgesprungen waren. Scheuch: "Diesen Winter wird es zwischen Zlan und der neuen Kabinenbahn in Baldramsdorf einen Shuttledienst geben. Der Bedarf wird noch ermittelt, voraussichtlich wird der Bus an den Wochenenden und in den Ferien fahren."
"Gastronomie fehlt"
Die Kosten dafür übernehmen Land, Bergbahnen und die Gemeinde Stockenboi. Der nächste Schritt wird ein Konzept für sanften Wintertourismus sein. "Das Seetal bietet sich für Schitouren, Langlaufen und Schneeschuhwandern an. Ähnlich wie am Dobratsch werden diese Sportarten tausende Besucher anlocken. Was fehlt, ist eine vernünftige Gastronomie", sagt Scheuch, der beabsichtigt, die Goldeck-Panoramastraße bis in den Siflitzgraben in Kleblach-Lind zu bauen, weil sich herausgestellt hat, dass die Kärntner Ausflugsstraßen laufend Zuwächse verzeichnen.
Laut Kaller ist die Erneuerung des Seetallifts noch nicht vom Tisch, aber "Sinn macht der Lift nur dann, wenn eine größere gastronomische Einrichtung oder ein Hotel gebaut wird". Kerschbaumer, der auf den neuen Lift pocht, wird weiter die Fühler nach Investoren ausstrecken.









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