Ihr Chef-Amt setzt ihnen schwer zu
Von den 40 Oberkärntner Bürgermeistern, die vor 15 Jahren gewählt wurden, sind nur noch 19 im Amt. Krankheit ist häufigster Rücktrittsgrund.

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Vor knapp 15 Jahren - am 10. März 1997 - wurden die kommunalpolitischen Weichen in den Bezirken Spittal/Drau und Hermagor neu gestellt: Bei den Gemeinderatswahlen wurden so viele neue Gemeindechefs gewählt wie noch nie zuvor: 28 von 40 Gemeinden erhielten neue Chefs. Von den damals gewählten 40 Bürgermeistern sind heute noch 19 in ihrer Funktion tätig, 15 im Bezirk Spittal, vier im Bezirk Hermagor.
Nicht wenige haben im Laufe der Jahre aus gesundheitlichen Gründen entweder nicht mehr kandidiert oder ihren Rücktritt erklärt. Jüngstes Beispiel ist Bürgermeister Gerd Pichler (Reißeck), der prominenteste Rücktritt im Vorjahr war wohl jener von Bürgermeister Vinzenz Rauscher in Hermagor. Ende 2004 trat aus gesundheitlichen Gründen Bürgermeister Eduard Huber in Mörtschach zurück.
Von 33 gibt es noch 15
Von den 33 Gemeinden des Bezirkes Spittal/Drau bekamen nach der Gemeinderatswahl 1997 gleich 25 Gemeinden ein neues Gemeindeoberhaupt, am 10. März 1997 schafften davon sieben Kandidaten den Sieg im ersten Durchgang, in 18 Gemeinden gab es Stichwahlen. Die größte Überraschung gelang damals Gerhard Köfer, der sich gegen Herbert Haupt als Bürgermeister in der Bezirksstadt Spittal durchsetzte.
Köfer, der heuer 15 Jahre im Amt ist, ist somit auch der längst dienende Bürgermeister in der Geschichte der Stadt Spittal. Er befindet sich in guter Gesellschaft: Auch seine Stichwahlkollegen von 1997, Matthias Krenn (Bad Kleinkirchheim), Ferdinand Hueter (Berg/Drau), Josef Schachner (Heiligenblut), Josef Pleikner (Millstatt), Gottfried Willegger (Lendorf), Peter Suntinger (Großkirchheim), Rudolf Hartlieb (Lurnfeld), Gerd Pichler (Reißeck) und Hubert Schnedl (Oberdrauburg), Peter Ebner (Stall) und Franz Zlöbl (Rangersdorf) sind noch Bürgermeister. Nicht mehr im Amt sind die damaligen Stichwahlgewinner Hermann Gabriel (Gmünd), Johann Trattner (Greifenburg), Egon Eder (Seeboden), Franz Schwager (Steinfeld), Franz Buchacher (Radenthein) und Alfred Winkler (Weißensee).
Von jenen Kandidaten die 1997 im ersten Durchgang erstmals den Sprung auf den Chefsessel schafften sind noch Heinrich Gerber (Baldramsdorf), Gottfried Mandler (Irschen) und Wilfried Pichler (Sachsenburg) im Amt. Martin Wieser (Mallnitz) und Hanspeter Schaar (Malta) sind mittlerweile nicht mehr Bürgermeister.








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