Soldat war 15 Minuten unter Lawine
Unverletzt gerettet: Kameraden gruben Unteroffizier aus. Er hatte sich Atemhöhle geschaffen. Zwei weitere Soldaten wurden teilweise verschüttet.

Foto © KK/PolizeiAn dieser Stelle brach das Schneebrett
Was die Soldaten der ersten Kopanie des Jägerbataillons 26 aus Spittal in den vergangenen Tagen intensiv geübt hatten - nämlich das Verhalten bei Lawinenabgang sowie die Verschütteten-Bergung -, wurde gestern Mittag Realität: Als die 44 Gebirgssoldaten im Rahmen ihrer Winter-Alpinausbildung mit Schneeschuhen vom Seetal-Parkplatz am Goldeck in Richtung zum Gipfel des Staff marschierten, ging in 1940 Metern Seehöhe über der Gruppe ein 20 Meter breites Schneebrett ab.
Ausgegraben. 15 bange Minuten lang musste er unter der Lawine ausharren, dann hatten ihn seine Kameraden mittels Lawinenverschüttetensuchgerät und -sonde gefunden und ausgegraben. "Burschen - Dankeschön, dass ihr mich herausgeholt habt's!" Dies seien - berichtet Presse-Offizier Oberst Arno Kronhofer - die ersten Worte des Geretteten gewesen.
Gelerntes umsetzen. "Er hat uns auch berichtet, dass er umsetzte, was er in der Alpinausbildung geübt hatte: Ruhig bleiben und eine Atemhöhle schaffen", so Kronhofer. Und der 29-Jährige habe gewusst: "Draußen sind gute Leute, die mich herausholen werden." Geschockt, aber erleichtert, dass niemand verletzt war, trat die Kompanie den Rückweg in die Spittaler Türkkaserne zurück.
Nicht vorhersehbar. Der Lawinenabgang in diesem Bereich sei auch für den erfahrenen, bestens vorbereiteten Heeresbergführer nicht vorhersehbar gewesen, so Kronhofer: "Ein Restrisiko bei der Alpinausbildung im Gebirge bleibt immer."
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Der Blick auf den Berg von dem die Lawine abgingFoto © KK/Polizei
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Ein Blick in das Tal in dem die Soldaten ihre Übung absolviertenFoto © KK/Polizei













