Nach Kletterunfall: große Suchaktion in Malta
Samstagabend kam es in Malta zu einer groß angelegten Suchaktion, nachdem ein Deutscher den Absturz ins Seil eines Tschechen beobachtete.
Samstag am frühen Abend wurde nach einer Anzeige über eine alpine Notlage im Eisklettersteig "Kathedrale" in einer Seehöhe von 1500 Metern in der Gemeinde Malta (Bezirk Spittal) eine Rettungs- bzw. Suchaktion eingeleitet.
Beobachtet. Der Anzeiger, ein 39-jähriger deutscher Staatsbürger hatte zuvor beobachtet, wie ein Eiskletterer ins Seil stürzte und sich nicht mehr bewegte.
Unbeteiligt. Zwei kroatische Kletterer, die vorerst beim Abstieg angetroffen wurden, hatten mit dem Vorfall nichts zu tun, weshalb die Aktion fortgesetzt werden musste.
Beide Männer wohlauf. Schließlich konnten gegen 20.00 Uhr zwei tschechische Staatsangehörige (39 und 46 Jahre) angetroffen werden. Einer der Beiden stürzte nach eigenen Angaben beim Aufstieg rund vier bis fünf Meter ins Seil und konnte von seinem Begleiter gehalten werden. Beide blieben unverletzt und stiegen selbstständig ins Tal.
Großer Aufwand. An der Suchaktion beteiligten sich Bergretter aus dem Lieser- und Maltatal, Mallnitz und Spittal, der FF Malta, des Roten Kreuzes und der Alpinpolizei. Außerdem war der Hubschrauber C 7 im Einsatz.













