Irschener hat als Sportlehrer gearbeitet
Die Welt der Reichen ist die Heimat von Rupert Simoner. Noch nie in seinem Leben arbeitete der 36-Jährige in einem Hotel unter fünf Sternen.

Foto © GepaDer 36-Jährige arbeitet nur in Hotels, wo sich die Superreichen die Klinke in die Hand geben
Er ist täglich von Menschen umgeben, denen Geld egal ist - weil sie genug davon haben. Zu seinen Terminen außerhalb der Schweiz fliegt er nicht selten mit den Privat-Jet eines Geschäftsfreundes. Sein Wohnzimmer sind die Lobby und die Bar des Luxushotels "Kempinski" in St. Moritz. In dem Haus hat Rupert Simoner seine Wohnung, in der der Irschner mit Gattin Andrea und den Kindern Nicolas (7 Jahre), Lara (4) und Luca (2) lebt.
In Lienz geborener Kärntner. Für den am 30. Mai 1971 in Lienz geborenen Kärntner ist der Luxus sein Leben: "Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Hotel unter fünf Sternen gearbeitet - außer im Gasthof meiner Eltern in Irschen." Die Karriere begann 1990 nach dem Abschluss der Tourismusschule im Schloss Klessheim. Von dort ging es zuerst in die Türkei und dann nach Ägypten. "Dort arbeitete ich als stellvertretender Gastronomieleiter", verriet der begeisterte Kletterer und Tauchlehrer, der sich vor der ganz großen Karriere eine Auszeit gönnte:
Überall zuhause. "Ich lebte in Nepal und auf den Philippinen, verdient meinen Lebensunterhalt als Sportlehrer." Durch einen Freund kam der 36-Jährige zu Kempinski, heuerte in Peking an. Weiter ging es über Berlin und Malta nach St. Moritz, wo Simoner seit vier Jahren die Nobelherberge führt. "Einen klassischen Arbeitstag gibt es nicht. Ich hab´ zwar ein Büro, bin aber viel mehr im Hotel unterwegs. So ein Haus kannst du nur erfolgreich führen, wenn du es erlebst. Es ist ein keine Seltenheit, dass ich um zwei Uhr Früh noch im Betrieb zu finden bin."
Kempinski. Der Hotelier mit Leib und Seele verzichtet aber keineswegs auf sein Privatleben: "Wenn es mir taugt, lasse ich Job, Job sein und widme mich der Familie." Simoner führt aber nicht nur das Kempinski in St. Moritz, sondern ist auch Vize-Präsident aller Häuser in Süd- und West-Europa: "Wer auch in Zukunft erfolgreich sein will, muss sich selbst immer neu erfinden, den Gast überraschen und nie aufhören zu investieren - in das Haus und die Mitarbeiter."












