Forstinspektoren hingen fest: Riskante Bergung aus der Luft
Bundesheer-Flugretter musste im Steilgelände Sicherung errichten, um Absturz der Männer zu verhindern.
In eine verzweifelte Lage gerieten gestern Vormittag zwei Bedienstete der Bezirksforstinspektion (BFI) Spittal, als sie im Kaponiggraben bei Obervellach Sturmschäden inspizierten. Die beiden Männer verstiegen sich in dem unwegsamen und steilen Gelände derart, dass sie weder vor noch zurück konnten. Über Handy alarmierten sie ihren Chef Josef Moritz und riefen um Hilfe.
Hubschrauber. Umgehend setzte BFI-Leiter Moritz einen Handy-Hilferuf an den Bundesheerpiloten und Leiter des Militärhubschrauber-Stützpunktes Klagenfurt, Oberstleutnant Manfred Linhard, ab: Er war mit seiner Alouette III zur Unterstützung der Bundesheerpioniere im Mölltal unterwegs.
Absturzgefährdet. "Das Steilgelände ist mit brüchigem Fels durchsetzt. Die beiden Männer, die vor Angst zitterten, waren absturzgefährdet. Sie konnten sich nicht vom Fleck rühren", schildert Linhard die Lage der Forstinspektoren. "Mein Flugretter musste im Gelände erst Sicherungen für die beiden Männer bauen, bevor er ihnen den Bergegurt umschnallen und sie ans Seil hängen konnte." Diese Seilbergung sei eine seiner schwierigsten Aktionen gewesen, erklärt Linhard: "Ich musste in dem extrem steilen und sehr engen Graben tief hinunter fliegen."













