Autofahrer schlugen Alarm: Geisterfahrer wurde gefasst
Tiroler hatte auf Tauernautobahn Abzweigung verpasst. Bei Geisterfahrt drei Lenker gefährdet.
Eine Geisterfahrt vollführte gestern gegen 9 Uhr ein 26-jähriger Lenker aus Tirol: Der Auslieferer einer Firma war auf der Tauernautobahn A 10 im Knoten Spittal-Millstätter See 700 Meter weit als Geisterfahrer auf der Überholspur der Richtungsfahrbahn Salzburg unterwegs.
700 Meter. Der Tiroler war in Lendorf auf die A 10 aufgefahren und wollte in Richtung Villach, übersah aber die Abbiegespur. Anstatt nach Seeboden abzufahren und dort umzudrehen - was naheliegend gewesen wäre -, wählte der Tiroler die Abzweigung Richtung Salzburg. Als er auf der A 10 kein Fahrzeug kommen sah, schlug er flugs einen "Haken" und fuhr als Geisterfahrer 700 Meter weit zurück zur Ausfahrt nach Lendorf.
Gefährdet. "Er hat dabei drei andere Autolenker gefährdet. Diese haben uns alarmiert und eine Beschreibung des Fahrzeugs - ein Klein-Lkw Mercedes Sprinter - durchgegeben", erklärt ein Beamter der Autobahnpolizei Spittal. Zwei Streifenwagen hielten Vorpass - und siehe da, der Klein-Lkw kam wieder von Lendorf angefahren. Die Polizei stoppte ihn. "Er hat zuerst geleugnet, dann aber die Geisterfahrt zugegeben", berichtet der Beamte. "Sein Motiv: Er hatte es eilig". Der Tiroler wird angezeigt.













