"Ein Außenseiter wird nicht gewinnen!"
Mario Matt und Benni Raich sind Österreichs Asse im RTL am Sonntag in Kleinkirchheim. Beide zeigten sich von der Piste begeistert, erwarten ein schweres Rennen.

Foto © GEPAMario matt freut sich schon auf den RTL
Völliges Neuland ist die "Kärnten-Franz-Klammer"-Strecke für Mario Matt und Benjamin Raich. "Ich bin das erste Mal zum Rennfahren in Kleinkrichheim. Gewohnt habe ich schon einmal im Ort als wir zum Training auf der Turrach waren", erinnerte sich Benni. Nach der Hangbefahrung sprudelte nur positives über die Piste aus dem Tiroler heraus: "Ein sehr schwieriger Hang, der sich aus den schwersten Passagen von Adelboden und Kranjska Gora zusammensetzt. Es wird es extrem schweres Rennen geben. Über Favoriten will ich nicht reden. Ein Außenseiter wird nicht gewinnen."
Gefühl bekommen. Daher nahm sich der 29-Jährige am Freitag auch viel Zeit: "Wenn du eine Strecke nicht kennst, musst du mehrmals herunter fahren, um ein Gefühl für die Ecken und Übergänge zu bekommen, abschätzen zu können, mit welcher Geschwindigkeit komme ich zu den Schlüsselstellen, wo springe ich, wo muss ich die Tore von hinten anfahren." Eine Sorge ist der Herzbube von Marlies Schild heuer schon los: Der einzige Österreicher zu sein, der im RTL auf das Stockerl fahren kann. In der Saison 2006/07 war er es. In diesem Winter schaffte schon Mario Matt, in Beaver Creek, als Zweiter den Sprung auf das Podest.
Team angestachelt. "Das war das Ergebnis langer Trainingsarbeit. Mich überraschte es schon, dass es so lange gedauert hat, denn schon in der vergangenen Saison gehörte ich im Training stets zu den Schnellsten", erklärt Matt. Für den Slalom-Weltmeister von Aare war das der erste RTL-Podestplatz seiner Karriere: "Es ist ein gutes Gefühl, wenn du deine Trainingsleistung auch im Rennen bringen kannst." Kein Wunder, dass der 28-Jährige voll Selbstvertrauen in den RTL geht: "Es hilft im Kopf, aber nur dann, wenn du diesen extrem schweren Hang ordentlich besichtigt und dir alle Übergänge genau eingeprägt hast." Matt glaubt mit seinem zweiten Rang in Beaver Creek "das gesamte ÖSV-Team" angestachelt zu haben. Am Samstag wird es sich zeigen.













