Brand verursachte einen Millionen-Euro-Schaden
In Malta brach im Gemeindeamt ein Brand aus. Bürgermeister Hans-Peter Schaar nahm Notbetrieb auf. Umsieldung könnte bevorstehen.

Foto © KK/RüscherDer Brand brach im Dachgeschoß aus. Brandursache war ein baulicher Mangel
Bange Minuten erlebten Sonntagnacht sieben Mieter im Gemeindeamt in Malta: Der Dachstuhl des Hauses stand
gegen Mitternacht in Vollbrand.
Alarmiert. Die Hausbewohnerin Monika Perauer bemerkte den Brand gegen 23.30 Uhr und konnte ihre sechs Mitbewohner rechtzeitig aus den Betten läuten und gleichzeitig die Feuerwehr alarmieren. Die Mieter, darunter zwei Kinder, konnten sich in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.
Schwieriges Löschen. "Sechs Atemschutztrupps versuchten den Brandherd von innen zu bekämpfen, was aber nicht gelang, weil eine Decke eingestürzt war. Wir haben die Feuerwehr Spittal zu Hilfe gerufen, die mit der Drehleiter das Feuer von außen löschen konnte", so Oprießnig weiter. Gegen drei Uhr Früh konnte "Brand aus" gegeben werden, die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis neun Uhr an.
Brandursache. Brandursache war laut Brandsachverständigen Gerhard Zieser ein versteckter baulicher Mangel: "Das Rauchrohr eines Ofens wurde durch eine Zwischenwand geleitet, bevor es in den Kamin mündet. Die Zwischenwand bestand teilweise aus Holz, das sich entzündet hat. Solche tickenden Zeitbomben gibt es in Altbauten übrigens viele." Die Schadenssumme wird mit rund einer Million Euro beziffert.
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Bürgermeister Hans-Peter SchaarFoto © Pirker
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Die Ursache ist noch unbekanntFoto © KK
















