Nach Drama am Großglockner: Zustand der Frauen ist stabil
Ursache für das Bergunglück dürfte laut Experten Mangel an Erfahrung und Leichtsinn gewesen sein.

Foto © ÖAMTCDie verletzten Bergsteigerinnen wurden mit Hubschraubern in mehrere Krankenhäuser gebracht
Der Zustand der schwer verletzten polnischen Bergsteigerinnen, die am Freitag am Großglockner in eine Gletscherspalte gestürzt sind (wir haben berichtet), ist nach Angaben der Ärzte stabil. Die drei Frauen konnten von den Rettungsmannschaften aus der Spalte geborgen werden, für die beiden männlichen Teilnehmer der Seilschaft kam hingegen jede Hilfe zu spät.
Sicherheitsvorkehrungen gefehlt. Nach Ansicht der Experten wäre das Unglück vermeidbar gewesen. Mangel an Erfahrung und Leichtsinn dürften die Auslöser für das Drama gewesen sein. In etwa 3100 Meter Seehöhe rutschte einer der Alpinisten in extrem steilem Gelände (am Hofmann-Gletscher) aus. Er stürzte talwärts und riss seine Bergkameraden mit sich. Offenbar war das Seil zwischen den Bergsteigern zu lange gewesen, auch sollen Sicherheitsvorkehrungen gefehlt haben. Die Seilschaft stürzte bis zu 100 Meter talwärts, bis eine Gletscherspalte den Absturz stoppte.
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An der Rettungsaktion waren insgesamt vier Hubschrauber beteiligtFoto © ÖAMTC
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Der Einsatz fand in mehr als 3.000 Metern Seehöhe stattFoto © ÖAMTC













