Kärntner Bergretter mussten dreimal ausrücken
Ein verirrter Schüler, eine Frau mit gebrochenem Knöchel und zwei vom Weg abgekommene Pilzsammler sorgten Donnerstag in den Bezirken Spittal an der Drau und Villach für große Suchaktionen.

Foto © AP (Symbolbild) Eine Suche mit Hunden konnte auf der Villacher Alpe abgebochen werden: Die Vermissten kehrten selbst zurück
Gleich dreimal mussten Bergretter am Donnerstag in Kärnten ausrücken um nach vermissten Wanderern zu suchen. Im Bezirk Spittal an der Drau verirrte sich ein Schüler auf dem Reißeck und eine Frau brach sich auf der Pichleralm den Knöchel. Beim Pilzesammeln kamen zwei Italiener auf der Villacher Alpe vom Weg ab.
Schüler verirrt. Eine Wanderung auf dem Reißeck (Bezirk Spittal ander Drau) wollte eine Erzieherin aus Deutschland mit einer Gruppe Jugendlicher unternehmen. Dabei
ging ein 13-jähriger Schüler voraus, verirrte sich aber wegen schlechten Wetters und Nebels. Ein Senner fand den 13-Jährigen schließlich in 2000 Metern Seehöhe und
brachte ihn unverletzt zu einer Hütte.
Die inzwischen verständigte Alpinpolizei holte den Schüler ab und brachte ihn wieder ins Tal.
Knöchel gebrochen. Im Bereich der Pichleralm (Bezirk Spittal ander Drau) rutschte eine Lehrerin aus Niederösterreich am Nachmittag auf dem feuchten Waldboden aus. Sie stürzte und brach sich den Knöchel.
Die Verletzte musste von der Rettung, der Bergrettung Winklern sowie freiwilligen Helfern geborgen werden. Anschließend wurde sie von der Rettung in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.
Beim Pilzsammeln verlaufen. Auf der Villacher Alpe im Bereich des Dobratsch (Bezirk Villach) verirrten sich ein 51-jähriger Italiener und sein 18-jähriger Sohn. Die beiden waren beim Pilzesammeln vom Weg abgekommen.
Die Frau des Italieners, die nicht in den Wald mitgegangen war, alarmierte schließlich die Polizei. Eine große Suchaktion mit Polizeibeamten, Hunden und einem Hubschrauber konnte nach einiger Zeit wieder eingestellt werden: Die Pilzsucher kamen von selbst unverletzt wieder zurück.













