Kein Geld: Spittals Kicker streikten
Wegen ausständiger Gehälter bestreikten die Spittaler Regionalliga-Kicker am Montag das Training und gingen nach Hause.

Foto © APA (Symbolbild)Der Ball rollte Montag nicht über den rasen
Der Trainer (Josef Rabitsch) und sein Assistent (Suad Rovcanin) waren bereits auf dem Übungsfeld, bereiteten die Sportgeräte vor. Punkt 17:30 Uhr, als das Abendtraining angepfiffen werden sollte, pfiffen die Fußballer von Regionalligist Spittal auf ihren "Job".
Kicker-Streik. Die Übungseinheiten fielen Montag aus, alle Kicker streikten. Noch aus der Vorsaison seien Zahlungen ausständig, hieß es. "Und heuer hat es überhaupt noch kein Geld gegeben", so Mannschaftskapitän Daniel Trupp. "Bei uns sind einige Profis tätig. Oberrisser, Lassnig oder Kirisits leben vom Fußballsport. Es geht nicht an, dass man Monate lang kein Geld bekommt, obwohl diesbezügliche Verträge bestehen," wettert Trupp.
Finanzielle Engpässe. Obmann Werner Sixt bestätigte finanzielle Engpässe des derzeitigen Tabellen-Vorletzten der Regionalliga Mitte. "Wir warten auch auf zugesagte Zahlungen. Wir sind momentan nicht in der Lage, Beträge vorzustrecken. Jetzt müssen wir warten, bis diese ausständigen Summen bei uns einlangen". Spätestens am nächsten Montag soll die Sache vom Tisch sein.
Frist gesetzt. Die Kicker gaben dem Vereinsvorstand eine Frist bis nächsten Mittwoch. Daniel Trupp. "Wir wurden immer wieder vertröstet, hoffentlich hält jetzt die Zusage, dass wir Anfang nächster Woche unser Geld bekommen". Das nächste Match (am Samstag beim SAK in Klagenfurt) wird auf jeden Fall ausgetragen. Trupp: "Wir wollen uns sportlich ja nicht selbst schaden".













