Kontrollen für Milch-Packerln
Nach drei bekannt gewordenen Vorfällen, bei denen Menschen beinahe an einem Plastikteil im Milchpackerl erstickt wären, wird nun reagiert. Der Kärntnermilch-Chef hat jetzt ein Krisenmanagement gestartet.

Foto © AP/SymbolfotoDamit man wieder sorglos austrinken kann: Die Kärntnermilch hat das Plastikteilchen-Problem gelöst
Hohe Wellen schlugen die Berichte über kleine Plastikteilchen, die in den vergangenen Wochen bei drei Konsumenten der Kärntnermilch auftauchten. "Die Y-förmigen Teilchen waren nicht in der Milch, sondern auf der Verpackung darauf. Es ist ein Problem der schwedischen Herstellerfirma Tetra Pack", betont Helmut Petschar, Geschäftsführer von Kärntnermilch zum wiederholten Male.
Keine Plastikteilchen mehr. Außerdem wären nur weniger als ein Promille der täglich produzierten 150.000 bis 180.000 Packungen mit einem solchen Plastikteilchen versehen gewesen. "Seit einigen Tagen findet sich an keiner Packung mehr ein Plastikteilchen", sagt Petschar. "Alte" Packungen könnten aber noch im Umlauf sein. "Jetzt stehen eigens Mitarbeiter dafür bereit, jede Packung zu kontrollieren und die kleinen Teilchen gegebenenfalls zu entfernen. Zudem arbeitet ein Techniker aus Schweden an dem Problem. Wir lösen das", so Petschar.
Kein Rückgang. Der Handel meldete keinen Rückgang an Kärntnermilch-Produkten. "Ein solcher ist überhaupt nicht festzustellen", sagt Spar-Pressesprecherin Nicole Berkmann.













