"Wir sind froh, wieder zu Hause zu sein"
Mit 15 Rettungsautos überstellte gestern das Rote Kreuz 23 bei Busunfall in Tschechien teilweise schwer verletzte Kärntner in die Heimat. Fahrerflüchtiger Unfall-Auslöser von der Polizei ausgeforscht und verhaftet.

Foto © APBei dem Busunglück wurden 23 Kärntner verletzt
Samstag Mittag in der Rot-Kreuz-Bezirksstelle in Spittal. Etwas mehr als 24 Stunden nach dem schwerene Reisebus, beie dem, wie ausführlich berichtet in Südböhmen 23 Kärntner teils schwer Verletzt wurden, laufen die Telefone in der Leitzentrale heiß. Landesrettungskommandant Georg Tazoll bespricht mit Koordinator Christian Pichler und Konvoi-Leiter-Leiter Martin Klar letzte details eine der aufwendigsten Ausland-Rückholaktionen der letzten Jahre. Um 13 Uhr fahren acht Rettungsautos, die aus ganz Kärnten zusammengezogen wurden, richtung Krumau los. Jedes Fahrzeug ist mit zwei Fahrene und einem Sanitäter besetzt.
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Logistische Erfahrung. Um 15 Uhr starten sieben weitere Einsatzfahrzeuge, um Verletzte aus Budweis zu holen. Der Spittaler Bürgermeister Gerhard Köfer, er war selbst längere Zeit Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiter, bringt Reise-Proviant vorbei - für die Helfer und für die Patienten. Dass der Einsatz so rasch abgewickelt werden kann, ist unter anderem Renate Egger zu danken. Die langjährige Gemeinderätin hat bis zu ihrer Pensionierung 38 Jahre als Sekretärin in der Rot-Kreuze-Bezirksstelle Spittal gearbeitet, hat große logistische Erfahrung, war Leiterin der Busreise-Gruppe, die in Krumau ein Wochenende mit Kulturprogramm verbringen wollte und blieb bei dem Unfall wie durch ein Wunder fast unverletzt.
Dank an Renate Egger. Von der ersten Minute half sie bei der Bergung und Versorgung der Verletzten und versorgte die Rot Kreuz-Mitarbeiter in der Heimat mit unverzichtbaren Informationen. "Die Renate hat einfach großartiges geleistet."
Ausgeforscht und Verhaftet. Bei der Anfahrt nach Krumau traft gestern gegen 17.30 Uhr der Rot-Kreuz-Konvoi auf den Ersatzbus, mit dem der Spittaler Unternehmer Josef Nothegger gleich nach dem Unfall nach Tschechien gefahren war. Die Insassen: 13 unverletzt gebliebenen Reisenden plus der Fahrer des Unglücksbusses. Jener fahrerflüchtige Tscheche, der den Kärntner Bus von der Straße bei einem waghalsigen Manöver abgedrängt hatte, konnte von der Polizei ausgeforscht und verhaftet werden.













