Lieser-Maltatal: Bürgermeister stoppen Lkw-Mautflüchtlinge
Nach Bürgerprotesten entlang der Ausweichroute verhängt Verkehrsreferent 7,5 Tonnen-Gewichtsbeschränkung für Katschberg-Landesstraße.

Foto © APAUm zu verhindern das mautflüchtige Lkw durchs Liesertal fahren, wurde eine 7,5 Tonnen Gewichtsbeschränkung durchgesetzt
Staus im Bereich der Großbaustelle zwischen Gmünd und Spittal auf der Tauernautobahn zählen seit einiger Zeit fast zur Tagesordnung. "Immer öfter weichen Fernfahrer mit ihren Schwerfahrzeugen auf die Katschberg-Landesstraße aus - auch um bei der Maut zu sparen", klagt Maltatal-Regions-Koordinator und Babyhotelier Sigi Neuschitzer. "Die Straße ist eng und kurvenreich. Für die Bewohner und unsere Gäste ist diese Verkehrslawine einfach unzumutbar", so der Touristiker.
Einstimmige Resolution. Die Bürgermeister der vier Gemeinden in der Region Lieser- Maltatal haben daher einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der eine Gewichtsbeschränkung von 7,5 Tonnen für die Katschber-Straße verlangt wird.
Rasche Lösung. Bei Verkehrsreferent Landeshauptmannstellvertreter Gerhard Dörfler stoßen die Kommunalpolitiker auf offene Ohren. "Wir werden das Problem so schnell es geht lösen", versichert Dörfler. Konkret: Am Montag, so der Verkehrsreferent, werde er die zuständigen Abteilungen mit dem Erlass einer entsprechenden Verordnung beauftragen.
Maximal 7,5 Tonnen. Dörfler: "Auch in anderen Landesteilen haben wir mit Gewichtsbeschränkungen das Problem der Mautflüchtlinge in der Griff bekommen." Künftig sollen durch das Liesertal zwischen Seeboden und Rennweg nur mehr Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von maximal 7,5 Tonnen fahren dürfen.













