Rauchen und Zündeln in Wäldern verboten
Spittaler dürfen im Wald nicht mehr rauchen. Das besagt eine neue Verordnung des Bezirkes.

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Die Hitze hat in den letzten Tagen nicht nur den Menschen zugesetzt, sondern auch Kärntens Waldböden. Die Gefahr für schwere Waldbrände ist in dieser Zeit besonders hoch und schon das Rauchen einer Zigarette kann schwerwiegende Folgen haben. Die Bezirkshauptmannschaft Spittal hat aus diesem Grund eine Verordnung erlassen, die das Feueranzünden und Rauchen im Wald bis auf weiteres verbietet.
Gefahr. "Es geht uns nicht darum, die Menschen zu bestrafen, sondern auf die Gefahr aufmerksam zu machen", so der Stellvertreter des geschäftsführenden Bezirkshauptmannes von Spittal, Klaus Brandner. Das Verbot gilt sowohl für Waldflächen als auch für Wiesen, die an Wälder grenzen. "Wir sind ein sehr waldreicher Bezirk. Wir plädieren an die Bevölkerung, dass sie sich dieser Gefahr bewusst ist und uns auch gesehene Täter meldet", so Brandner.
Bis zu 7000 Euro Strafe. Wer nicht hören will, muss tief in die Geldtasche greifen. Gesetzesübertreter müssen mit einer Geldstrafe von bis zu 7000 Euro rechnen. Auch andere Bezirke im Land wollen in den nächsten Tagen mit Verordnungen nachziehen. "Die Aufmerksamkeit der Bevölkerung ist in dieser Zeit besonders wichtig. Das gilt allerdings auch für die restliche Zeit. Gerade südseitige Hänge sind von der Gefahr besonders betroffen", so Günther Kuneth, Leiter des Forstreferats der Landwirtschaftskammer Kärnten.













