"Glockner"-Toter gibt Behörden Rätsel auf
Die Identität des toten Alpinisten, den Bayerische Tourengeher am Sonntag im Glockner-Gebiet gefunden haben, gibt weiter Rätsel auf.

Foto © APATourengeher fanden die sterblichen Überreste eines Alpinisten
Auf Kärntner Seite des Glocknergebietes in rund 2.800 Metern ist am Sonntag die Leiche eines abgestürzten Bergsteigers gefunden worden. Der Unbekannte hatte laut einer ersten medizinischen Untersuchung unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der Leichnam wurde am Montag zur Identifikation nach Spittal/Drau übergeführt. Die Identität konnte bisher noch nicht geklärt werden.
Gefunden. Der Tote wurde laut Mitteilung der Polizei von drei deutschen Alpinisten gefunden, die sich auf dem Abstieg von der Biwakschachtel (3.260 Meter) im Inneren Glocknerkar befanden. Der Verunglückte wurde per Hubschrauber auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und von dort nach Heiligenblut gebracht. Im Zuge der Totenbeschau konnten vorerst keine Anhaltspunkte auf die Identität des Alpinisten festgestellt werden.
Features
Großglockner
Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs. Am Fuß des Berges liegt die Pasterze, der größte Gletscher der Ostalpen.
Zur Glocknerscharte führt ein direkter Anstieg von der Pasterze: die Pallavicini-Rinne. Alfred Markgraf von Pallavicini unternahm 1876 die erste Durchsteigung. Erst 25 Jahre später wurde sie erneut durchstiegen.













