Bei Überfall fesselte Räuber sein Opfer
124 Rubbellose erbeutete Maskenmann bei Überfall auf Tankstelle in Spittal. Täter bezeichnete sich als Ex-Häftling.

Foto © EderGruppeninspektor Josef Waltl von der Polizei Spittal mit dem Tatwerkzeug - einem Kabelbinder
"Dass sein Überfall, komme gerade aus Gefängnis, mir ist egal, was passiert. Du machen alles was ich will, leg di auf den Boden." Mit diesen Worten stürmte Sonntag gegen 23.45 Uhr ein maskierter Mann in die Jet-Tankstelle in Spittal. Die 51-jährige Tankwartin ging gerade auf einer Stehleiter zur Eingangstüre des Kundenraumes, um den Sperrmechanismus zu aktivieren.
Gefesselt. Ohne zu zögern fesselte der 160 bis 165 Zentimeter große, mit einer schwarzene Wollmaske getarnte, Mann der Tankwartin die Hände mit Kabelbindern auf den Rücken. Anschließend packte der Räuber die am Boden liegende Frau an den Armene, zerrte sie in den Büroraum und fesselte ihr auch noch die Beine. Dann verlangte er Geld. Als die Frau nur auf die leere Geldlade deutete und der Maskenmann auch in ihrem Rucksack nicht fündig wurde, raffte er 124 Rubbellose zusammen und verschwand.
Alarm. Nach 20 endlos langen Minuten gelang des dem Überfallopfer, zu seinem am Boden liegenden Handy zu robben und den Sohn anzurufen. Dieser alarmierte schließlich die Polizei. Gruppeninspektor Josef Waltl war als erster am Tatort, und konnte die 51-jährige von den Fesseln befreien. Die Tankwartin erlitt leichte Schürfwunden.
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Täterbeschreibung
Der Mann ist 30 – 35 Jahre alt, sehr schmächtig, 160 bis 165 cm groß. er trug schwarze Bekleidung, war mit einer schwarzen Wollmütze maskiert und sprach ausländischen Akzent.














