Eigener Lkw überrollte Griechen auf A 10 in Kärnten
Fahrzeug krachte in Baustellenabsperrung. Fahrer (23) aus Führerhaus geschleudert. Er starb.

Foto © Freiwillige Feuerwehr Rennweg
Weil er mit seinem Lkw zu schnell unterwegs gewesen ist und deshalb die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hat, kam ein junger Lenker (23) aus Griechenland gestern Früh ums Leben. Der Mann geriet um 5.55 Uhr auf der Tauernautobahn auf Höhe der Baustelle bei der Abfahrt zur Raststation Eisentratten plötzlich mit dem linken Vorderreifen auf ein Absenkungsteil eines Betonleitelementes. Er verlor laut Polizei daraufhin "aufgrund überhöhter Geschwindigkeit" die Kontrolle über den Lkw und krachte durch die Absperreinrichtungen in die Baustelle.
Aus Kabine geschleudert. Auf einer Länge von 30 bis 40 Metern riss der Lkw die Leitschiene und das Brückengeländer auf. Teile davon drangen in das Führerhaus ein. Der Grieche wurde aus der Kabine geschleudert und vom Fahrzeug überrollt. Der Lkw kam erst nach über 270 Metern in einer ausgefräßten Furche zum Stillstand. Mitglieder der Feuerwehren Rennweg, St. Peter/Oberdorf und Gmünd konnten dem 23-Jährigen nicht mehr helfen.
Absturzgefahr. Die Bergungs- und Absicherungsarbeiten waren für die 30 FF-Männer sehr gefährlich. "Zwischen den Tragwerken befindet sich ein 0,75 Meter breiter Freiraum, wodurch akute Absturzgefahr bestand", heißt es von der Freiwilligen Feuerwehr Rennweg. Der Lkw wurde erheblich beschädigt. Die Unfallstelle war den ganzen Tag über gesperrt.













