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Zuletzt aktualisiert: 25.02.2007 um 15:16 Uhr

Eishockey-WM unter Eis: Finnland bezwang Österreich

Kokonen/Kinonen setzten sich gegen das favorisierte österreichische Duo Redl/Foukal mit 7:4 durch. Dritter Platz ging an die Slowakei.

Foto © GFB & Partner

Bei der ersten Eishockey-WM unter Eis hat sich am Sonntag im Finale das finnische Duo Jari Kokonen/Timo Kinonen gegen das favorisierte Team aus Österreich mit Christian Redl und seinem Freitauch-Kollegen Jaromir Foukal mit 7:4 durchgesetzt.

Acht Teams. Bei zwei Grad Wassertemperatur, 30 Zentimeter Eis und Winterluft, die den Atem gefrieren ließ, kämpften am Wochenende acht internationale Teams am Kärntner Weißensee um den Titel. Den dritten Platz holte sich die Slowakei mit einem 3:0 im kleinen Finale über Polen.

Ohne Sauerstoff. Ohne Sauerstoff machten die weltbesten Apnoe-Taucher-Teams unter Wasser auf einem acht mal sechs Meter großen Spielfeld Jagd nach einem Styropor-Puck. Alle 30 Sekunden holten die Spieler bei einem ins Eis geschnittenen Loch Luft.

Kraft und Atem. Gespielt wurde - wie beim herkömmlichen Eishockey - in Dritteln. Die Dauer einer Spielzeit betrug jedoch nicht 20, sondern nur zehn Minuten. Das Spiel unter Eis fordert viel Kraft und Atem, deshalb wurde nach jedem Drittel eine Pause von zehn Minuten eingelegt.

Voller Erfolg. "Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, weltweit 611 Fernsehstationen werden die Bilder übernehmen", erklärte Mitorganisator Hannes Thomasberger gegenüber der APA - Austria Presse Agentur. Die Austragung der außergewöhnlichen WM am Weißensee sei für die kommenden drei Jahre gesichert, freute sich Thomasberger.


"Eishockey unter Eis"-WM

  • Teilnehmer: Österreich, Monaco, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Japan und Holland
  • Pro Team zwei Spieler
  • Spielfeld: 8 x 6 Meter
  • Gespielt werden drei Drittel zu je zehn Minuten

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