Eishockey-WM unter Eis: Finnland bezwang Österreich
Kokonen/Kinonen setzten sich gegen das favorisierte österreichische Duo Redl/Foukal mit 7:4 durch. Dritter Platz ging an die Slowakei.

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Bei der ersten Eishockey-WM unter Eis hat sich am Sonntag im Finale das finnische Duo Jari Kokonen/Timo Kinonen gegen das favorisierte Team aus Österreich mit Christian Redl und seinem Freitauch-Kollegen Jaromir Foukal mit 7:4 durchgesetzt.
Acht Teams. Bei zwei Grad Wassertemperatur, 30 Zentimeter Eis und Winterluft,
die den Atem gefrieren ließ, kämpften am Wochenende acht
internationale Teams am Kärntner Weißensee um den Titel. Den dritten
Platz holte sich die Slowakei mit einem 3:0 im kleinen Finale über
Polen.
Ohne Sauerstoff. Ohne Sauerstoff machten die weltbesten Apnoe-Taucher-Teams unter
Wasser auf einem acht mal sechs Meter großen Spielfeld Jagd nach
einem Styropor-Puck. Alle 30 Sekunden holten die Spieler bei einem
ins Eis geschnittenen Loch Luft.
Kraft und Atem. Gespielt wurde - wie beim herkömmlichen Eishockey - in Dritteln.
Die Dauer einer Spielzeit betrug jedoch nicht 20, sondern nur zehn
Minuten. Das Spiel unter Eis fordert viel Kraft und Atem, deshalb
wurde nach jedem Drittel eine Pause von zehn Minuten eingelegt.
Voller Erfolg. "Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, weltweit 611
Fernsehstationen werden die Bilder übernehmen", erklärte
Mitorganisator Hannes Thomasberger gegenüber der APA - Austria Presse
Agentur. Die Austragung der außergewöhnlichen WM am Weißensee sei für
die kommenden drei Jahre gesichert, freute sich Thomasberger.
Features
Vorgeschichte
"Eishockey unter Eis"-WM
- Teilnehmer: Österreich, Monaco, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Japan und Holland
- Pro Team zwei Spieler
- Spielfeld: 8 x 6 Meter
- Gespielt werden drei Drittel zu je zehn Minuten
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