Geiselspitze in Mallnitz bekam neues Gipfelkreuz
In 2974 Metern Seehöhe errichtete die Bergrettung Mallnitz am 5. Oktober auf der Geislspitze ein neues, 500 Kilogramm schweres Gipfelkreuz. Der stark vereiste Gipfelgrad und aufkommende Höhenwinde machten das Vorhaben gefährlich.

Foto © KK/Bergrettung MallnitzDie Bergretter vor dem neuen Gipfelkreuz
Die Ortsstelle Mallnitz des Österreichischen Bergrettungsdienstes feierte heuer ihr 110jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde von den Bergrettern in Eigenarbeit ein neues Gipfelkreuz in massiver Metallbauweise für die 2974 Meter hohe Geislspitze, einem der Mallnitzer Hausberge, gefertigt. Rund 600 Arbeitsstunden wurden für die gesamten Arbeiten investiert. Seit den Feierlichkeiten im Sommer stand das neue Kreuz am Mallnitzer Dorfplatz. Am vergangenen Freitag wurde es schließlich auf den Gipfel geflogen.
Nachdem alle Vorbereitungen im Tal bereits am Vortag getroffen wurden, stiegen die Mallnitzer Bergretter noch in der Nacht von der Hagener Hütte in Richtung Geislspitze auf. Regen, Nebel und Sturm ließ bei den Bergrettern Zweifel aufkommen, ob das geplante Vorhaben wirklich durchgeführt werden kann. Erst mit Sonnenaufgang zeichnete sich ab, dass in den frühen Morgenstunden ein Flug möglich sein sollte. Der stark vereiste Gipfelgrad und aufkommende Höhenwinde machten das Vorhaben trotzdem gefährlich.
Nachdem das bereits im Sommer gebaute Fundament von Eisresten befreit war, konnte der Hubschrauber kurz nach 8 Uhr mit dem rund 500 Kilogramm schweren Metallkreuz am Seil Richtung Gipfel starten. In nur einem Anlauf konnten Pilot und Flughelfer das Kreuz punktgenau aufsetzen und die Bergretter es sofort fixieren. Als die letzten Sicherungs- und Montagearbeiten abgeschlossen waren, herrschte bei den Bergrettern große Erleichterung und die ersten Bergsteiger kamen bereits auf den Gipfel um das neue Kreuz zu bewundern.
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Bild vergrößernMit 500 Kilo am Seil kommt der Hubschrauber geflogenFoto © KK/Bergrettung Mallnitz














