Wasser in Spittal wieder genießbar
Nachdem das Trinkwasser in Spittal wochenlang abgekocht werden musste, konnte Bürgermeister Gerhard Köfer am Donnerstag Entwarnung geben. Labor-Untersuchungen bestätigen einwandfreie Wasserqualität.

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Das Labor der Holding Graz, als akkreditiere Prüf- und Inspektionsstelle, untersuchte das Wasser im Rahmen einer Stufenkontrolle (Quellen, Hochbehälter und ausgewählte Stellen im Verteilungsnetz). Die Ergebnisse liegen nun vor, und weisen sämtliche Proben als völlig einwandfrei aus. Die Bewohner von Spittal müssen ihr Leitungswasser nun nicht mehr abkochen.
Nach den heftigen Unwettern Ende Juli kam es zu Einspülungen ins Wasserversorgungssystem der Stadtgemeinde. Als Vorsichtsmaßnahme wurde dringend empfohlen, das Trinkwasser vor dem Gebrauch mindestens drei Minuten abzukochen.
Keine Entwarnung für Großbuch
Weiter abgekocht werden muss Trinkwasser noch im Bereich Großbuch. Die Stadtwerke Klagenfurt ersuchen Bewohner der betroffenen 200 objekte, das Leitungswasser aus Sicherheitsgründen nur abgekocht zu trinken.
Sollte es keine Möglichkeit geben, trinkbares Wasser (beispielsweise Mineralwasser) zu bekommen, muss das Wasser mindestens fünf Minuten lang sprudelnd abgekocht werden (Wasser in der Kaffeemaschine kochen bzw. mit dem Wasserkocher ist zu wenig). Nach diesem Vorgang ist das Wasser wieder genießbar und nicht mehr gesundheitsgefährdend.
Nach Auskunft der Experten des Gesundheitsamtes und der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten besteht bei folgender Verwendung keine Gefahr:
- Geschirrspüler, bitte kein Sparprogramm verwenden
- Waschmaschine
- Duschen und Baden, durch versehentliches Schlucken konsumierte Wassermenge ist für eine Gefährdung zu gering
Diese Maßnahmen sind vorrübergehend und zur Sicherheit der Wasserkunden. An der Normalisierung der Trinkwasserversorgung wird bereits unter Hochdruck gearbeitet. Die Stadtwerke informieren umgehend, sobald eine uneingeschränkte Nutzung des Trinkwassers wieder möglich ist.














