Trinkwasser in Spittal verunreinigt
Nach den heftigen Unwettern von Montag kam es vermutlich zu Einspülungen ins Wasserversorgungssystem der Stadtgemeinde. Das Wasser ist dadurch leicht getrübt. Als Vorsichtsmaßnahme soll das Wasser abgekocht werden. Derzeit tagt ein Krisenstab im Rathaus.

Foto © KK/Stadt SpittalKrisenstab im Rathaus mit Stadtamtsdirektor Erich Kofler, Abteilungsleiter Kommunale Betriebe Bertold Uggowitzer und Bürgermeister Gerhard Köfer (von links)
Nach den schweren Unwettern in Oberkärnten Montagabend ist nun die Trinkwasserversorgung in Spittal von Verunreinigungen betroffen. Als Vorsichtsmaßnahme wird dringend empfohlen, das Trinkwasser vor dem Gebrauch mindestens drei Minuten abzukochen, bis die Stadtgemeinde Entwarnung geben kann.
Aufgrund mehrerer Unwetter im Bereich des Quellgebietes Gmeineck am Montagabend und im Laufe der Nacht kam es vermutlich zu Einspülungen ins Wasserversorgungssystem der Stadtgemeinde. Das Wasser ist dadurch leicht getrübt. Der vorgesehene Notfallplan wird derzeit abgearbeitet, die Anlagen gereinigt und durchgespült. Als Ersatzmaßnahme wurden die betroffenen Hochbehälter vom Netz genommen und der Tiefbrunnen im Süden der Stadt aktiviert.
Wasser abkochen
Als Vorsichtsmaßnahme wird dringend empfohlen, das Trinkwasser vor dem Gebrauch mindestens drei Minuten abzukochen, bis Entwarnung gegeben werden kann. Derzeit sind keine gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen feststellbar. Diese Aufforderung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, heißt es seitens der Stadtgemeinde in einer ersten Aussendung.
Bürgermeister Gerhard Köfer als Krisenkoordinator der Stadtgemeinde Spittal hält fest, dass derzeit alle Notfallmaßnahmen und Untersuchungen laufen. Auch die Wasserversorgung im Krankenhaus Spittal ist über Trinkwasserpakete aus Villach bereits sichergestellt. Zurzeit tagt der Krisenstab im Spittaler Rathaus.













