Gerüchte um Kolpinghaus
Mutmaßungen, wonach Heim finanzielle Probleme hätte, weist Vorsitzender Hubert Luxbacher zurück. Pensionierter Heimleiter wird nachbesetzt.
Das Kolpinghaus Spittal sei in finanziellen Schwierigkeiten, Peter Mörtl, Direktor seit 1995, sei schon weg, war in den vergangenen Wochen in Spittal immer wieder zu hören. Die Kleine Zeitung fragte beim Vorsitzenden des Kolpinghauses, Hubert Luxbacher, Dechant und Stadtpfarrer von Feldkirchen, nach, was es damit auf sich habe. Er weist finanzielle Probleme zurück und Peter Mörtl sei nicht weg, sondern Anfang Juli in Pension gegangen. "Am Montag gibt es bereits ein Hearing mit den Bewerbern für die Heimleiter-Nachfolge. Die Bestellung erfolgt im Herbst", sagt Luxbacher.
"Keine Rückstände"
Über die finanzielle Situation klärt der Spittaler Steuerberater Armin Wabnig auf: "Die letzte Ausbaustufe des Heims für 55 Studenten konnte natürlich nicht ohne langfristige Finanzierung errichtet werden, daher sind auch Kredite vorhanden. Diese werden aber plangemäß bedient, Rückstände gibt es keine." Drei Millionen Euro kostete der letzte Zubau, der 2003 eröffnet wurde. Sechs Jahre zuvor erfolgte die erste große Ausbaustufe des Kolpingheims, das mittlerweile 150 Personen - Berufsschülern als auch Studenten der Fachhochschule Kärnten - Quartier bietet.
Am 24. Oktober wird das Heim "30 Jahre Kolping neu in Spittal" begehen und Monsignore Luxbacher, dem das Haus seine heutige Existenz zu verdanken hat, wird gleichzeitig seinen 70. Geburtstag feiern.













