Bürgermeisterwahl: Kolbnitz gab den Ausschlag
Der amtsführende Bürgermeister Hans Werner Rindler über die Gründe, die zur Niederlage führten. An einen Rücktritt denkt der Landwirt aber nicht.

Foto © Rie-PressKurt Felicetti und Hans Werner Rindler (Mitte) mit Amtsleiter Herwig Fercher bei der Stimmabgabe
Eine Summe von kleinen Ereignissen" hat für Hans Werner Rindler (FLR), den bis dato geschäftsführenden Bürgermeister von Reißeck, den Ausschlag gegeben, dass er am Sonntag in der Stichwahl um den Bürgermeistersessel den Kürzeren gezogen hat.
Wie am Montag berichtet, entschied Kurt Felicetti (SPÖ) die Stichwahl überraschend für sich. Er erhielt 52 Prozent der gültigen Stimmen. Mit 63 Stimmen Vorsprung erklomm Felicetti den Bürgermeistersessel, obwohl nach der ersten Wahl Rindler von der ÖVP-nahen "FLR - Freie Liste Reißeck" noch an erster Stelle lag.
Gründe für Niederlage
Warum bei Hans Werner Rindler der Bürgermeisterbonus nicht zum Tragen kam, erklärt er sich damit, dass der Frust bei den FPK-Wählern - FPK-Kandidat Michael Gradnitzer erreichte die Stichwahl nicht - doch recht groß war. Weiters führt er ins Treffen, dass der Hauptort Kolbnitz immer schon SPÖ-dominiert war und auch, dass er als "schwarzer Landwirt" mit Wohnort Penk nicht gerade die besten Voraussetzungen hatte.
Rindler bleibt Vizebürgermeister, innerparteilich kann er auf den Rückhalt seiner Kollegen zählen. Im Gemeinderat hält die FLR acht Mandate, die FPK und die SPÖ je fünf sowie die Liste Stefan Graditzer ein Mandat.















