Mann fiel in Brunnen: Dramatische Rettung
Ein Oberkärntner Pensionist hat am Montag einen Zehn-Meter-Absturz in einen engen Brunnenschacht überlebt. Das Holz-Trittbrett war morsch. Seine Ehefrau hörte rechtzeitig seine Hilferufe.
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Dass der Mann das überlebt hat, ist ein Wunder. Er hatte wirklich jede Menge Schutzengel", sagt ein Beamter der Polizeiinspektion Spittal/Drau.
Ein 68 Jahre alter Pensionist wollte Montagvormittag beim Tiefenbrunnen in seinem großen Garten in Spittal Wartungsarbeiten durchführen. Dazu stieg der Mann auf ein in rund zwei Meter Tiefe montiertes Holz-Trittbrett. Plötzlich brach dieses jedoch unter der Belastung zusammen und der Pensionist stürzte zehn Meter tief bis auf den trockenen Boden des Brunnenschachtes.
Der Brunnen ist insgesamt rund zwölf Meter tief und hat einen Durchmesser von einem Meter. Zum Glück war der Pensionist nach dem Absturz bei Bewusstsein, so konnte er sich bemerkbar machen. "Wie lange der Mann im Brunnen auf Hilfe warten musste, ist noch nicht ganz klar. Es dürften jedoch rund 30 Minuten gewesen sein", sagt ein Polizeibeamter. Auf jeden Fall hat die Ehefrau des Verunglückten die Hilferufe schließlich gehört und die Einsatzkräfte alarmiert.
Feuerwehren, Rotes Kreuz und Bergrettung waren sofort an der Unglücksstelle. Mit einem Seil wurde ein Retter in den Schacht runtergelassen. Er führte auch die Erstversorgung durch. Anschließend wurde der Pensionist mit einem Seilzug aus dem Brunnen geborgen. Der Verletzte war immer ansprechbar, als ihn der Notarzt versorgte.
Durch den Absturz hatte sich der Mann vermutlich eine Fraktur des linken Unterschenkels zugezogen. Er wurde ins Krankenhaus Spittal gebracht.
















